Allgemein, News

Corona Warn Apps veröffentlicht

Nun sind die Corona Warn Apps offiziell verfügbar.
Für IOS hier zu finden.
Für Android User hier.
Die App wurde von der Telekom und SAP entwickelt und vom RKI in den Stores veröffentlicht.

Höchste Priorität hat eure Privatsphäre, die Daten sind daher komplett verschlüsselt und dezentral gespeichert (man nutzt die Schnittstellen von Apple und Google).

Die Funktionsweise wird vom Herausgeber so umschrieben:

Die Geräte in Deiner Nähe sammeln pseudonyme Rolling Proximity Identifiers (RPI, rollierende Näherungs-IDs). Das sind IDs, die den Datenschutz sicherstellen und sich regelmäßig in kurzen Abständen ändern und so eine Nachverfolgung des Geräts verhindern. Neben diesen speziellen IDs sammeln die Geräte in Deiner Nähe keine weiteren Informationen von Deinem Gerät. Diese IDs können lediglich mit ebenfalls pseudonymen Diagnoseschlüsseln verknüpft werden, um die Begegnungserkennung durchzuführen. Eine Verknüpfung mit Benutzerkennungen oder der Seriennummer (IMEI) Deines Geräts ist nicht möglich.

Da sich diese IDs alle 10 bis 20 Minuten ändern, könnte z.B. eine Person, die jeden Tag im Bus neben sitzt, Dich selbst dann nicht mit einer ID in Verbindung bringen, wenn die Liste der verfügbaren RPIs einsehbar wäre.

Marketing, News, Reise

Auf Borkum mit Greenstorm in eine elektrische Zukunft

Seit ein paar Tagen bin ich Greenstorm Botschafter und mit einem KTM Macina Race 292 unterwegs.

KTM Macina Race 292 von Greenstorm auf Borkum
KTM Macina Race 292 von Greenstorm auf Borkum

Klingt hochtrabend, ist es aber gar nicht Mal so sehr.

Aber fangen wir Mal bei den Grundlagen an.

Greenstorm ist ein österreichisches Start-Up, das zum einen E-Bikes an Hotels verleiht und zum anderen gebrauchte E-Bikes verkauft. Innerhalb von 2 Jahren sind sie zu Europas größtem Händler für gebrauchte E-Bikes geworden.

Wie hängt das zusammen?

Die Firma bezieht E-Bikes direkt von den Herstellern (KTM, Ghost, Haibike, Fantic etc.) und verleiht diese an über 500 Hotels. Als Gegenleistungbekommen sie von den Hoteliers Freiübernachtungen, die sie weiter verkaufen.

Nach der Saison sind die E-Bikes meistens so um die 800km gefahren und noch in einem sehr guten Zustand. Und eben diese E-Bikes verkauft Greenstorm dann komplett gewartet an Privat– aber auch Firmenkunden weiter. Sowohl direkt selbst als auch über Sportgeschäfte. Und das zu Preisen zwischen 10 und 30% unter den normalen Preisen. Garantie gibt es natürlich trotzdem und zwar 2 Jahre auf Akku und Rahmen. Der Kaufer bekommt also ein E-Bike des aktuellen Modelljahrs mit kompletter Garantie deutlich günstiger.

Aber was hat das ganze jetzt mit Botschaftern zu tun?

Greenstorm möchte sein Konzept natürlich bekannt machen und ist europaweit auf der Suche nach neuen Partnern.

Und nichts hilft dabei natürlich mehr, als Hoteliers oder Endkunden die Räder auch direkt zu zeigen. Da kommen die sogenannten Botschafter ins Spiel.

Diese Botschafter können sich gegen eine Kautionszahlung ein E-Bike leihen und so die elektrische Zukunft sozusagen anfassbar und erfahrbar machen. Kaufinteressenten können entweder das Botschafter Bike direkt kaufen oder sich eingehend beraten lassen.

Und da es im ostfriesischen Raum und besonders auf Borkum noch nicht wirklich jemanden gab, kam ich da ins Spiel.

Denn was passt besser auf diese Insel, die sich ja selbst das Ziel gegeben hat 2030 null Emissionen zu verursachen, als das Thema Elektromobilität.

In den nächsten Monaten wird es hier also immer Mal wieder Fotos oder Berichte über mein kleines KTM Macina Race 292 geben. Falls ihr Fragen habt, meldet euch bitte einfach über die bekannten Möglichkeiten.

Borkum, News, Reise

Borkum – Saison der Sinne

Ihr habt hier ja schon das ein oder andere Bild von meiner Wahlheimat gesehen.
Heute präsentiere ich euch aber mal bewegte Bilder: Den neuen Imagefilm über die Saison der Sinne auf Borkum.
Die Firma Creoflux hat hier großartiges geleistet und wunderschöne Bilder fantastisch zusammengeschnitten.

Also schaut es euch an:

Hier noch der kurze, offizelle Pressetext:

Eine Nordseeinsel in der kalten Jahreshälfte aufzusuchen, bedeutet vor allem eine „Reise ins Innere“: Entschleunigung, durchatmen, bei sich sein.
creoflux liefert hier bewusst keinen Imagefilm mit „Erklärbar“ und Faktengewitter – etwas Sinnliches musste her. Und für etwas Sinnliches können Regen, karge Bäume und einsame Strände großartige Zutaten sein – erst recht, wenn man die Insel gedanklich zur Person macht und an sie eine Liebeserklärung richtet 🙂

Borkum, Gedanken, News

Da stöbert man früh Morgens nichts ahnend durch seinen Twitterfeed und stellt fest, dass sich der Blog Politically Incorrect neuerdings auch um das wunderschöne Borkum kümmert.
Und Nein, es geht nicht schon wieder um den Vögelurlaub sondern um etwas angeblich viel schlimmeres. Was mir persönlich allerdings noch gar nicht aufgefallen ist, aber:

Die islamische Besetzung der Insel Borkum hat begonnen

So! Und wie äußert sich das also?
Andreas F. (mehr ist über den Autor des Beitrags nicht zu erfahren) sieht auf einmal nur noch verhüllte und verschleierte! Überall! In der Stadt! Vor der Eisdiele! Und, sogar am Strand!

Sie liegen – noch – etwas abseits in der mitgebrachten Strandmuschel, den umwickelten Kopf darin versteckt, den übrigen Körper in Mäntel, Jacken und lange Hosen gehüllt, in der hochsommerlichen Sonne am Borkumer Strand. Nur ein Alptraum? Leider nein.

Unverschämtheit! Gäste! Die auch noch hier Geld für Ihren Urlaub ausgeben! Und die liegen am Strand! Was denken die sich denn dabei! Da kann ja jeder kommen, der hier seinen Urlaub verbringen will und dafür bezahlen möchte!

Früher wäre hier ja noch alles ganz toll gewesen, christliche Gesangstunden am Strand, Morgenandachten, Lagerfeuer, Fackelmärsche, Bundesweite Postkartenaktionen, Bäder-Antisemitismus… Oh, soweit hat der Verfasser ja gar nicht argumentiert (obwohl all das tatsächlich zur Geschichte der Insel dazugehört). Aber man merkt ihm deutlich an, wie sehr in die Vielfalt, die sich in den letzten Jahren hier entwickelt hat, quasi ankotzt. Und wie sehr er sich anstrengen musste, nicht wortwörtlich „Früher war alles besser“ & „ich bin zwar kein Rassist, aber“ zu schreiben.

Ich frage mich wirklich, was in den Köpfen solcher Menschen vorgeht.
In den letzten Jahren hat sich meiner Meinung nach auf Borkum sowohl von Insulaner Seite als auch von den Touristen aus eine gute, tolle und freundliche Mischung aus verschiedenen Kulturen und Menschen ergeben. Die alle gut und problemlos miteinander auskommen, sich helfen, wenn Hilfe benötigt wird und, von der Insulaner Seite aus, alles geben um den zahlenden Gästen hier einen tollen und unvergesslichen Urlaub zu ermöglichen.
Deutsche, Italiener, Albaner, Kroaten, Polen, Türken und und und geben alle zusammen Ihr bestes um die Insel gemeinsam weiterzuentwickeln (zuletzt klar sichtbar bei den Überlegungen zum Zukunftsprojekt Borkum 2030).
Und jetzt kommt ein einzelner und wittert hier den Untergang des christlichen Abendlandes, weil er es geschafft hat, eine Person (vermutlich ungefragt) in der Innenstadt zu fotografieren?
Das kann doch nicht wirklich sein, dass wir uns hier von einzelnen erzählen lassen müssen, das die Kulturinsel bald zu Moschee umgebaut wird?

Das ist billige und heuchlerische Panikmache, gegen die aktiv vorgegangen werden muss und die nicht einfach still hingenommen werden darf.
Denn Borkum wird nicht Börküm sondern Borkum bleibt Borkum und Borkum bleibt bunt!