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Test: LED LENSER® NEO Stirnlampe

LED Lenser Logo
Als LED Lenser Lichtblogger wurde ich ausgesucht*, die neue NEO Stirnlampe einmal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Die LED Lenser Neo ist eine Kopf- / Stirnlampe, die es zu einem ziemlich niedrigen Preis ab sofort im Handel gibt. Das das namens gebende Neo auch gerne Neon heißen könnte, erkennt man auch direkt daran, wenn man sich die 5 verschiedenen Farben (NEO Yellow, NEO Pink, NEO Orange, NEO Green und NEO Blue) einmal genauer anschaut.

Nun aber mal etwas genauer zu der Lampe:
Die Neo kommt in einem kompakten & kleinen, aber sehr auffälligen, Paket und ist sofort einsatzbereit, da die erforderlichen Batterien schon eingesetzt mitgeliefert werden..
Außer der Kopflampe selbst sind noch eine Kurzanleitung und eine allgemeine Produktübersicht in der Verpackung zu finden.

LED Lenser Neo und Verpackung
LED Lenser Neo und Verpackung

Die NEO überzeugt schon beim ersten Aufsetzen durch Ihr geringes Gewicht (nur 54 Gramm ohne Batterien und nur 70 Gramm mit Batterien) auf der Stirn und ist daher fast überhaupt nicht zu spüren und man vergisst tatsächlich ziemlich schnell, dass man sie überhaupt trägt.
Das Stirnband ist wie immer bei den LED LENSER Kopf-/ Stirnlampen extrem gut verarbeitet und lässt sich angehhem tragen und hinterlässt auch nach längerer Zeit keine Druckstellen. Auch die Verstellbarkeit ist wie immer gut gelöst und geht wirklich Ruck Zuck.

Aber kann in einem so kleinen Gehäuse wirklich auch eine helle Leuchte stecken?

LED Lenser Neo LED
LED Lenser Neo LED

Ja, das geht. Die LED leistet für diese Größenordnung unglaubliche 90 Lumen, was wesentlich mehr ist, als ihr in vielen anderen kleinen Spielzeuglampen erhalten könntet.
Diese Lichtleistung reicht für ein knapp 10 Meter weit ausgeleuchtetes Feld vor euch.
Ja, richtig! Feld!
Denn die LED wurde so fokussiert, das sie eben nicht den üblichen kleinen Leuchtpunkt vor euch auf den Boden zaubert, sondern eher ein großes rechteckiges Feld, was sich am ehesten mit dem Begriff Kinoleinwandartiges Lichtbild bezeichnen lässt. Halt ein großes Feld im allseits bekannten 16:9 Format. Das ist meiner Meinung nach ein echter Pluspunkt, da man so auch Dinge am Wegesrand deutlich besser erkennen kann, was ja besonders beim Joggen oder Radfahren im Dunkeln einige große Vorteile mit sich bringt.
Die Stirnlampe kann entweder mit ganz normalen AAA Batterien genutzt werden oder, wenn ihr etwas umweltschonender zu Gange gehen wollt, natürlich auch mit Akkus.

Anwendung:
Da die Neo über verschiedene Leuchtmodi verfügt könnt Ihr schnell und einfach über den einzigen Knopf, das für euch passende aussuchen. Die einzelnen Varianten, bei LED Lenser Smart Licht Technology 3 genannt, sind folgende:

  • 1x drücken: Die weiße Front LED leuchtet mit voller Lichtstärke von 90 Lumen
  • 2x drücken: Die weiße Front LED leuchtet mit voller Lichtstärke von 90 Lumen & die rote LED am Akkupack blinkt
  • 3x drücken: Die weiße Front LED leuchtet mit gedimmter Lichtstärke von 20 Lumen & die rote LED am Akkupack blinkt
  • 4x drücken: Die weiße Front LED blinkt mit gedimmter Lichtstärke von 90 Lumen & die rote LED am Akkupack blinkt
  • 5x drücken: alle LEDs werden wieder ausgeschaltet
Vorne hell und weiß, hinten gedimmt rot
Vorne hell und weiß, hinten gedimmt rot

Mein Fazit:

Für alle, die draußen und vor allem auch in der Dunkelheit, etwas unternehmen oder sich sportlich betätigen, ist die LED Lenser Neo sicherlich eine Empfehlung. Da sie für einen Preis von 29,90€ erhältlich ist (unter anderem im LED Lenser Online Shop) macht Ihr damit sicherlich auch nichts verkehrt.

*: Im Rahmen der Lichtblogger Kampagne habe ich die LED Lenser Neo kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Meine Erfahrungen und Testdetails wurden dadurch aber nicht beeinflusst.

Allgemein, Marketing

So, etwas mehr als 21 Tage begleiten mich nun das S5 und die Gear 2 Neo von Samsung. Zeit also um ein erstes kleines Zwischenfazit zu ziehen.

Der Umstieg vom Nexus 5 aus dem Hause LG fiel sehr leicht und auch die Ersteinrichtung ging leicht von der Hand. Fluchs die häufig benutzten Apps installiert und bei sämtlichen verfügbaren Diensten angemeldet.

In den ersten Tagen musste ich mich tatsächlich ein wenig an die Größe gewöhnen, denn das S5 ist doch irgendwie in allen Belangen etwas größer als das Nexus. Auch die unterschiedliche Anordnung der Androidtypischen Tasten (Hardware- bzw. Touchbuttons vs. On-Screen-Tasten) war ungewohnt, aber mittlerweile klappt auch das völlig intuitiv.

Zur Gear 2 Neo:

Das erstmalige Koppeln mit der Gear 2 Neo klappt auch sehr schnell und auch das Einspeichern eines individuellen Hintergrundbildes ist sehr schnell erledigt. Dann noch eingerichtet, welche Benachrichtigungen man wirklich sehen will und schon konnte es los gehen.

Die Benachrichtigungen erscheinen prompt am Handgelenk und auch ein erster Blick kann hinein geworfen werden. Bilder werden allerdings nicht angezeigt, das ist aber absolut zu verschmerzen.

Anrufe können auch vom Armband aus angenommen oder getätigt werden, die in die Gear integrierte Freisprecheinrichtung macht ihre Sache gut und in den meisten Situationen gehen sowohl Lautstärke als auch Sprachqualität völlig in Ordnung. Mit einem teuren Bluetooth Headset oder einer im Auto festverbauten Lösung kann man es aber natürlich nicht vergleichen.

Die in die Gear eingebaute Fernbedienung konnte ich bei 4 verschiedenen, aktuellen und weniger aktuellen TV Geräten testen und sie hat jedes Mal sehr prompt funktioniert und auch alle wichtigen Funktionen unterstützt. Da die Einrichtung schnell erfolgt, kann man sich überraschter Blicke aus seinem Bekanntenkreis sicher sein, wenn man mal schnell das TV Programm wechselt.

Der in die Gear integrierte Pulsmesser ist eine nette Spielerei, hat aber desöfteren einmal Probleme. Auch schwitzt man unter dem Vollplastik Armband recht ordentlich, daher ist die Gear 2 Neo bei Fitnessstudiobesuchen nicht mein ständiger Begleiter.

Der Schrittzähler funktioniert gut, weicht in seinen Angaben aber manchmal etwas vom im S5 integrierten Pendant ab. Am besten sucht man sich den Mittelwert der beiden Geräte aus, dadurch sollte man dann einen recht ordentlichen Wert bekommen.

Das Material der Smartwatch hat mich persönlich nicht so ganz überzeugt, es quitscht und knatscht schon ganz ordentlich. Da hätte ich bei einem Gerätepreis von um 200€ doch etwas hochwertigeres erwartet. Hier wäre das bei der Gear 2 vorhandene Metallarmband sicherlich auch sehr sinnvoll gewesen.

Die Akkukapazität ist gut, wenn ich alle Benachrichtigungen auf die Gear pushen lasse und es ständig mit dem S5 verbunden ist komme ich etwa 2 Tage damit aus. Ist Bluetooth aus und damit die Verbindung zum S5 nicht hergestellt ist es gut und gerne eine Woche, aber dann kann man natürlich auch einen Großteil der beworbenen Funktionen nicht nutzen.

Zum Galaxy S5:

Das S5 liegt gut in der Hand und vor allem das Gewicht überrascht sehr im positiven Sinne, man kann es am Anfang fast kaum glauben, dass ein derart großes Telefon so leicht ist. Die „noppelig“ gestaltete Rückseite ist sicherlich Geschmackssache, weicht aber mal positiv vom glatten Einheitsbrei ab und fühlt sich tatsächlich ziemlich gut an.

Die Kamera das S5 hat mich extrem positiv überrascht, die Auslöseverzögerung ist wirklich minimal und die Bildqualität kann sich wirklich absolut sehen lassen. Auch das bis zu 30 Bilder in voller 16 Megapixel Auflösung hinter einander geknipst werden können ist wunderbar und hilft wirklich dabei, das „Eine“ richtig gute Foto herauszusuchen.

Die verschiedenen Modi der Kamera (Auto, schönes Portrait, Shot and more, Panorama, Virtuelle Tour und Dual Kamera) lassen sich leicht erreichen und einstellen. Auch die Qualität der Panoramaaufnahmen ist hoch. Ein Pluspunkt des S5 ist zusätzlich sicherlich noch, dass sich aus dem Samsung AppStore neue Aufnahme Modi sowie verschiedene Filtereinstellungen herunterladen lassen, die dann direkt aus der Kamera heraus angewendet werden können, so dass ein Umweg über Instagram das ein oder andere Mal entfällt.

Die von vielen Samsung Smartphones bekannte TouchWhiz Oberfläche ist bunt und verspielt, auch wenn die neue Version auf den Trend des „Flat Design“ setzt. Das Einstellungsmenü verfügt jetzt über viele kleine Unterkategorien, was das ganze, meiner Meinung nach, aber eher unübersichtlich macht anstatt nützlich zu sein. Nach einer Weile weiß man aber, was sich wo verbirgt und kann so dann schnell zu den gewünschten Punkten springen.

Die Arbeitsgeschwindigkeit des S5 ist enorm hoch, Ruckler sind nicht zu spüren und auch die Installations- oder Desinstallationsgeschwindigkeit von Apps ist sehr gut. Da könnten sich andere Anbieter tatsächlich einmal eine Scheibe von abschneiden.

Die Verbindungsstabilität zu verschiedenen drahtlosen Funknetzwerken ist gut und auch die Reichweite lässt keinerlei Kritik zu. Ähnlich sieht es bei Mobilen Datenverbindungen aus, auch hier findet ein Frequenzwechsel schnell statt und auch im von mir nur testweise benutzten LTE Netz geht alles absolut rasend schnell.

Die unter dem Oberbegriff S Health versammelten Funktionen wie Pulsmesser, Schrittzähler oder Lauftracking habe ich bisher nur sporadisch genutzt. Die Bedienung ist weitestgehend selbsterklärend und auch für Anfänger leicht verständlich.

Den in den Home Button eingebauten Fingerabruckscanner verwende ist tatsächlich hauptsächlich zur Sicherung des Geräts. Es lassen sich leicht mehrere Fingerabdrücke hinterlegen, so dass man auch mal mit der „falschen“ Hand mit dem Smartphone arbeiten kann. Die Erkennung erfolgt schnell und gibt so ohne große Wartezeiten den Zugriff auf das S5 frei.

Testbilder:
Die nun folgenden Bilder wurden genauso mit der Kamera des S5 aufgenommen und nur nachträglich verkleinert und mit einem Wasserzeichen versehen.
Macht euch also am besten Mal ein eigenes Bild von der Bildqualität, ich bin ziemlich überzeugt!