Schlagwort: strand

  • Ausläufer von Hurrikan “Gonzalo” erreichen Borkum

    Heute war es dann doch nach langer Zeit einmal wieder sehr windig auf der Insel.

    Ausläufer von Hurrikan “Gonzalo” haben nun auch Borkum erreicht und peitschen das Wasser gegen die neue Strandpromenade, die Ihre Aufgabe aber bisher sehr gut erfüllt.

    Windgeschwindigkeiten von bisher rund 100km/h wurden gemessen. Gleichzeitig treibt er eine Sturmflutwelle vor sich her, die am Mittwochmittag die Insel erreichen soll.
    Hurrikan Gonzalo war Ende letzter Woche mit voller Wucht über die Bermuda-Inseln gezogen und sorgte dort mit Windgeschwindigkeiten von bis zu bis 165 km/h für schwere Schäden.

    Auf Borkum wurden die Milchbuden am Nordbad umspült, am Jugendbad verabschiedete sich ein Spielplatz zum Bad in den Fluten, am Südstrand hat sich jede Menge Sand verabschiedet und am FKK Strand stand das Wasser bis hoch zur Dünenkante.
    Alles insgesamt harmlos und glimpflich abgelaufen aber es war möglicherweise nur der erste von einigen Stürmen, die wir dieses Jahr noch erwarten dürfen.

     
    Hier einmal ein paar Bilder der Situation jetzt auf Borkum (Bilder von Mathildes Melkbudje, Kutzenschubser, der Borkumfähre und dem Dünenbudje):

    Achja, liebe #bloggenmitherz Gang:
    Genau da haben wir im Sand gesessen und den Sonnenuntergang genossen:

  • Strandzelte? Strandzelte!

    Strandzelte? Strandzelte!

    Sandra hat auf Ihrem Blog von ihren Erfahrungen mit den für Borkum typischen Strandzelten geschrieben, aber scheinbar nicht wirklich einen Zugang zu diesem so absolut inseltypischen Thema gefunden.
    Daher dachte ich mir, ich schreibe doch auch einfach mal etwas zu dem Thema.

    Strandzelte auf Borkum Strandzelte auf Borkum

    Strandkörbe kennt ja jeder, aber Strandzelte gibt es tatsächlich nur hier auf Borkum!
    Und das schon seit vielen Jahren, denn schon um 1900 begannen die Borkumer für ihre Gäste Strandzelte selbst zu bauen und Ihnen diese zur Verfügung zu stellen.

    Strandzelte auf Borkum Strandzelte auf Borkum

    Diese eigentlich sehr einfach Konstruktion aus ein paar Brettern, etwas Zeltplane und einigen Schrauben und Nägeln wurde gut von den Badegästen angenommen, so dass in den 50er bis 70er Jahren ausschließlich diese Zelte den Borkumer Strand bevölkerten. Und diese machten den Borkumer Strand bunt und farbenfroh, denn jeder Vermieter hatte seine eigene Farbkombination und sein eigenes buntes hölzernes Erkennungszeichen auf der Dachspitze,

    Je mehr Touristen dann aber auf die Insel kamen, desto lauter wurde der Ruf nach den altbekannten Strandkörben, die es ja auch überall anders gibt.
    Nach und nach folgten immer mehr Borkumer Strandzeltvermieter diesem „Trend“ und schulten um zum Strandkorbvermieter. So kam es, dass es heutzutage deutlich mehr Strandkörbe als Strandzelte an Borkums Stränden gibt.

    Strandzelte auf Borkum Strandzelte auf Borkum

    Doch abgesehen von der Tatsache, dass Strandzelte noch heute günstiger zu mieten sind als Strandkörbe, gibt es noch eine ganze Menge anderer Dinge die für die Zelte und gegen die Körbe sprechen:

    • die Badegäste können sich auch im Zelt umziehen (Eingang durch Handtücher abhängen oder gar mit RaffRollos verschließen, gerne von der Generation Beige durchgeführt
    • das Zelt bietet zwei bis 3 Personen windgeschützten Platz zum Sitzen
    • durch ein auflegbares Brett entsteht im Nu ein Esstisch
    • Haken und Nägel ermöglichen es, nasse Badekleidung zum Trocknen aufzuhängen, sowie Jacken und Taschen sandgeschützt unterzubringen
    • wenn sich der Wind einmal dreht, ist das Zelt wesentlich leichter neu auszurichten als der schwerere Korb
    • kommt einmal Besuch vorbei, muss dieser nicht im Sand sitzen, denn jedes Zelt besitzt immer 2 Liegestühle, so dass bis zu 5 Personen angenehm sitzen können
    • bei Regenschauern, die es ganz selten auch auf Borkum gibt, sitzt man komplett im Trockenen und es hängt nicht der halbe Körper heraus
    • man muss nicht die ganze Zeit nebeneinander hocken, dank der Liegestühle hat man also viel mehr Möglichkeiten
    • bei starkem Sonnenschein bietet ein Zelt mehr Schatten, sowohl innen als auch dahinter. Und trotzdem ist es luftig konstruiert.
    • die Vermieter können bei Sturmfluten, die an der Nordsee auch im Sommer vorkommen können,die Zelte alleine(!) und ohne Hilfe auf die retttende Strandpromenade tragen

    Aber als allerwichtigstes und aus eigener Erfahrung kann ich berichten:

    • Kinder können sich bunte Strandzelte viel besser merken als schlicht weiße Strandkörbe. Da es nur selten gleiche Farbkombinationen gibt, können Kindern, die sich verirrt haben deutlich schneller das gelb/weiß/blaue Zelt finden, als „den einen“ weißen Strandkorb

    Auch darf man nicht vergessen, dass die Borkumer Strandzelte noch immer hier auf der Insel selbst gefertigt werden und somit auch Arbeitsplätze sichern.

  • Internet trifft Insel – #Bloggenmitherz #5

    Internet trifft Insel – #Bloggenmitherz #5

    Genug gebastelt und die Finger zusammengeklebt, ab ging es an die frische Luft!
    Und wenn man in der Nähe des Weltnaturerbe Wattenmeer in der Jugendherberge Borkum ist, was liegt da Näher als diesen absolut einzigartigen Mikrokosmos einmal genauer unter die Lupe bzw. die Füße zu nehmen!
    Unsere beiden Organisatorinnen hatten uns dafür eine Tour bei dem, meiner Meinung nach, besten Wattführer Borkums gebucht. Albertus „Bertus“ Akkermann, bekannt aus einigen NDR und ZDF Beiträgen, sang schon mit Ina Müller zusammen im Borkumer Watt und hatte auch für uns sein Schifferklavier mitgebracht, so dass die Vorfreude minütlich stieg.
    Schnell die Schuhe ausgezogen und schon ging es los, hinein in einen für viele völlig unbekannten Lebensraum:

    Wattenmeer - Oh Watt'n'Meer
    Wattenmeer – Oh Watt’n’Meer

    Nachdem die ersten Watttypischen Leckereien zur Freude der anwesenden Foodblogger besprochen wurden, hatte ich die zweifelhafte Ehre einen Happen vom Strand-Beifuß zu kosten. Diese kleine aber feine Pflanze hat die Eigenschaft die Geschmacksnerven für knapp 8 Stunden zu betäuben. Was allerdings gegen den sehr bitteren Geschmack, der beim Kauen entsteht, leider nur begrenzt hilft…
    Aber es ging weiter und immer tiefer ins Watt hinein, vorbei an Prielen, Schlicklöchern und kleinen Sandbänken. Spontan wurden kleine Zwischenstopps eingelegt und die Bewohner des Watts in Augenschein genommen. Kleine Krebse, springende Schwertförmige Scheidenmuscheln und Herzmuscheln, die sich selbstständig wieder im Watt vergraben gab es zu entdecken.
    Hier einmal die Herzmuscheln im Video:

    Und da Albertus Akkermann auch unter dem Begriff „Der singende Wattführer“ bekannt ist, ließ er es sich natürlich auch nicht nehmen, uns immer wieder Kostproben seiner Werke zu Ohren kommen zu lassen (und merke: Nicht alles gibt es auch bei Triangel).
    Hier mal knappe 1,5 Minütchen von einem selbstkomponierten Lied extra und exklusiv für euch mitgefilmt:

    Nach einer großen Runde durch das Watt kamen wir dann einem der Schlicklöcher an, die „Bertus“ schon zu Beginn erwähnt hatte. Von außen wirkt es doch noch recht unscheinbar, aber beim betreten merkt man doch deutlich, dass es den Treibsand aus altbekannten Kindercartoons tatsächlich gibt. Ich hatte auch hier die Ehre, das „Versuchskaninchen“ zu spielen und so sah das ganze dann aus:

    Ich Im Watt
    Ich Im Watt

    Danach wurden die Füße noch schnell im Priel abgespült, am Rasen abgetrocknet und schon ging es zurück zur Jugendherberge.

    Was mich und die anderen dort erwartete, lest Ihr morgen hier, bis dahin hier noch ein paar Bilder unseres Ausflugs ins Watt:

  • Internet trifft Insel – #Bloggenmitherz #4

    Hui, und so schnell sind 3 wunderbare und pickepacke volle Tage schon wieder vorbei. Eben kam es mir noch so vor, als wären die „Europäer“ grade erst von der Fähre geklettert und nun sind sie vor einigen Stunden schon wieder auf die Helgoland geklettert und haben die Rückreise nach Emden angetreten.
    Aber eins nach dem anderen…

    Der Samstagvormittag stand ganz im Zeichen der gelebten Diskussion.
    Das Thema „Was von der Herzensbloggerei übrig blieb“ wurde fleißig besprochen und es gab viele ähnliche Meinungen zu hören aber auch neue Impulse und Ideen traten zu Tage.
    Sandra versuchte uns dann auch einmal die andere Seite der Herzbloggerei näher zu bringen. Nämlich die Welt der Marketingmenschen und PRler. Fantastisch visualisiert durch das folgende Foto:


    Direkt im Anschluss stieg Katja ein, bei Ihr ging es um die Frage „MediaKit – Was ist das und warum sollte ich so etwas haben“. Auch hier gab interessante Einblicke in die Materie und zusätzlich gleich noch einen kleinen, total analogen Leitfaden mit an die Hand, welchen die Bine doch direkt mal digitalisiert hat:


    Dann wurde noch ein wenig für die Logbücher gebastelt, ja wirklich GE-BAS-TELT!
    Da ich die Rolle des Quotenmannes eingenommen hatte, war mir ja durchaus bewusst auf was ich mich einlasse. Aber da Schere, Kleber und vor allem die Kombination von beidem schon zu meinen Schultagen absolut nicht zu meiner Stärke zählten, stand ich nun vor meiner mit Abstand größten Herausforderung des Wochenendes. Es sollte also ein Logbuch entstehen, gefüllt mit Erinnerungen, Gedankenspielen und allem, was uns an diesem Workshopwochenende begleitete.
    Ich gab mir große Mühe, die liebevoll von Bina vorbereiten Memorybooks nicht direkt völlig zu verhunzen und überhaupt erst einmal einen Geistesblitz zu haben. Und ganz ehrlich gesagt, spontan geforderte Kreativität gehört scheinbar wirklich nicht zu meinen Stärken. Zumal das in großer Vielfalt vorhandene Material es mir auch wirklich nicht leichter machte. Und so rannten die Zeiger der Uhr weiter und weiter und am Ende der ersten Bastelzeit angekommen, hatte ich es immerhin geschafft, einen Bogen Papier in die gewünschte Größe zu zerschneiden. Wenn auch mit einer Schneidemaschine 🙂

    Nach dieser völligen kreativen Erschöpfung ing es auch schon mit Albertus Akkermann ins Watt. Doch dazu gibt es dann morgen mehr…

  • Es ist Sommer…

    Die Möwen kreischen, die Touristen schreien vom Leuchtturm herunter, die Strände sind voll, die Wellen plätschern an den Strand, die Sonne brennt vom Himmel herab, Kinder verlieren Ihre Eltern, Eltern verlieren Ihre Kinder, Ältere verlieren das Bewusstsein, in den Fußgängerzonen geht es zu wie in Köln beim verkaufsoffenen Sonntag, die Souvenierläden verkaufen jeden noch so dämlichen Nippes an die Urlauber, bei der Promenadenfete vergessen viele Ihre Manieren, Grillgeruch weht über die Insel, in den Lebensmittelläden sieht es nach Plünderung aus, einsame Strandiglus liegen Nachts am Strand, Strandparties halten Kurgäste Nachts wach…

    Es ist Sommer… Noch mindestens 6 Wochen…..

  • Neulich am Strand

    So in der Art dieses Jahr auch tatsächlich schon auf Borkum gesehen:

    Sommer 2014
    Sommer 2014

    Ist euch so etwas dieses Jahr auch schon begegnet?

    via DrLiMa