Schlagwort: Gedanken

  • Sehnsucht nach Borkum

    Sehnsucht nach Borkum ist für mich

    Einfach mal tief durchatmen, wenn der Alltagsstress überwiegt

    Einfach mal abschalten, wenn der Kopf sich die ganze Zeit im Kreis dreht

    Einfach mal genießen, wenn im Sommer der feine Sand durch die Zehen rinnt

    Einfach mal spüren, wenn im Winter der Wind an der Resten der Frisur zerrt

    Einfach mal träumen, wenn am Horizont die Windräder im Takt blinken

    Einfach mal den Alltag vergessen, wenn im Sommer tausende Touristen die Insel bevölkern

    Einfach mal Freiheit spüren, wenn man Mutterseelenallein hinter Hooge Hörn spazieren geht

    Einfach mal Lachen, wenn eine mutige Möwe an der Promenade jemandem das Eis klaut

    Einfach mal helfen, wenn wieder jemand am Bahnhof fragt, wo es zum Strand geht

    Einfach mal schmecken, wenn sich an der Brandungszone das Salz auf den Lippen niederlässt

    Einfach mal machen, wenn es darum geht seine Sachen zu packen und auf die Insel meiner Träume auszuwandern

    Einfach mal leben, wo andere Urlaub machen

  • Trinkgeldgedanken

    Ich lese gerne bei Sash bei Gestern Nacht im Taxi Diskussionen über Trinkgelder.

    Die Tage war es dann einmal bei uns soweit.
    Kunde kündigt lautstark an: „Ich hab für Sie 3 zusammen da vorne was ins Schwein getan, vielen Dank nochmal, war wirklich alles großartig.“
    Später schaut man dann nach und findet eine einsame 2€ Münze.

    Bitte versteht mich nicht falsch, aber:
    – wenn ich über 220€ als Gesamtrechnung bezahlen muss
    – wenn ich mich ganz herzlich mehrfach bedanke und
    – wenn ich extra bewusst ein Trinkgeld ankündige
    finde ich das ziemlich wenig.

    Natürlich hat jeder das Recht, nur das an Trinkgeld zu geben, was er für richtig hält. Und auch nur das, was er geben kann. Und ich freue mich auch sehr wenn jemand von 19,50€ auf 20€ aufrundet, aber in dem Fall hab ich wirklich einen zwiespaltigen Eindruck.
    2€ sind toll, aber prozentual nicht mal 1% der Rechnungssumme. Das würde ich nicht extra ankündigen und das auch noch in einem etwas Beifall heischenden Tonfall.

    Ich meine ich geh doch auch nicht in die Kneipe und sage:

    Was? 3,50€ kostet die Cola? Hier, mach 3,53€ für dich und deine Kollegen!

    Oder liege ich da völlig falsch? Was sagt Ihr dazu?

  • Jahresrückblick 2013

    Anstatt hier viele Worte über die zurückliegenden 12 Monate zu verlieren, hier einfach mal ein paar Bilder, die teilweise mehr, teilweise weniger aussagekräftig sind.

  • „Das Wort zum Sonntag“

    Damals waren mir die Toten Hosen irgendwie noch bedeutend sympathischer und sie wirkten unverbrauchter.

    Aber zur eigentlichen Frage: Darf man in meinem Alter eigentlich schon „damals“ sagen?
    Ich meine, hey ich kenne die Welt erst seit knappen 25 Jahren und die ersten Jahre davon habe ich jetzt auch nicht unbedingt bewusst wahrgenommen. Das ist also wirklich nicht viel.
    Andererseits ist doch in diesen Jahren auch schon so unglaublich vieles passiert, so dass ein kleines „damals“ oder „früher“ doch eigentlich wirklich nicht schlecht sein kann. Oder?
    Ab wann soll denn bitte sonst die Grenze verlaufen, irgendeine Zeiteinteilung muss es ja geben. Und das nur die Silbereisen Fraktion „früher“ sagen darf, kann ja auch nicht das einzig wahre sein.
    Also wo zieht man die Grenze? Vor 5, 10, 15 oder 20 Jahren? Oder erst ab 40?
    (mehr …)

  • Geschützt: „Wegen dir“

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