Allgemein, Marketing

Moin,
in den letzten Wochen durfte ich den Braun Series 9 9075cc testen. Dieser wurde mir von Braun und Trnd kostenlos zur Verfügung gestellt.
Nach jetzt 3 Wochen der täglichen Benutzung möchte ich ein Fazit ziehen und euch von dem Rasierer berichten. Dabei werde ich natürlich nicht nur auf den Rasierer eingehen, sondern auch auf die mitgelieferte Reinigungsstation. Die technischen Details des Rasierers versuche ich nicht über Gebühr aufzuzählen, falls ihr wollt könnt Ihr sie direkt bei Braun nachlesen.

Rasurleistung:
Ich fange direkt einmal mit dem wichtigsten an, was ja bei einem Rasierer natürliuch die Rasurleistung ist.
Diese kann ich mit meinem alten Philips-Rasierer RQ1050, der schon etwas älter ist und Philips-typisch mit kreisenden Bewegungen genutzt wird. Auch kann ich noch einen Remington R6130 mit in den Test einbeziehen.
Im Unterschied zu den beiden anderen ist natürlich die Rasierbewegung ganz anders. Man nutzt den Braun Series 9 Rasierer mit graden Rasurbewegungen und kreist nicht durch das ganze Gesicht. Dieses erforderte von mir eine kleine Umgewöhnung, ist aber danach absolut nicht als Nachteil zu werten.

Die sehr flexible Konturenanpassung des Braun Rasierers ist wirklich sehr gut gelöst. Zum einen gibt es einen beweglichen Scherkopf, den man bei Bedarf auch in verschiedenen Winkeln feststellen kann und zusätzlich natürlich durch die vier flexiblen Scherelemente. Jedes dieser vier Elemente kann sich unterschiedlich bewegen und passt sich so der Haut immer gut an, sodass sowohl die kürzeren als auch die längeren Barthaare erwischt werden.
Bei meinem Philips Rasierer musste ich mit Zeit über viele Stellen noch ein zweitens oder manchmal gar ein drittes Mal rasieren, um wirklich alle Haare zu entfernen. Beim Braun Series 9 9075cc klappt es eigentlich immer direkt beim ersten Versuch, so dass ich bei der Rasur viel Zeit spare.
Auch beim Remington gab es manch Stelle, die nachrasiert werden musste.
Dieses kann natürlich auch daran liegen, dass die Klingen im Braun noch quasi brandneu sind und die in den beiden anderen Rasierern schon einige Kilometer im Gesicht zurückgelegt haben.

Im Braun Series 9 9075cc ist auch ein Trimmer integriert. Diesen habe ich bisher nicht wirklich ausprobiert, da mir da der Einsatzzweck für fehlt. Von der Verarbeitung her, macht aber auch der Trimmer einen guten Eindruck.
Mein Fazit zur Rasurleistung fällt sehr positiv aus, besonders da der Braun sehr gut, sauber undvor allem ohne Hautirritationen rasiert.

Reinigungsleistung:
Der Braun Series 9 hat ein kleines Tropfen-Symbol eingebaut, das aufleuchtet, sobald der Rasierer gereinigt werden soll. Dann könnt Ihr wählen, ob Ihr den Rasierer unter fließendem Wasser (er ist bis 5m wasserdicht), nur mit der Reiningungsbürste oder in der mitgelieferten Reinigungsstation sauber machen wollt.
Falls Ihr den Rasierer unter Wasser ausspült oder mit der Bürste reinigt, erlischt das Tropfensymbol nicht, obwohl der Rasierer sauber ist. Das finde ich persönlich ziemlich nervig und ärgerlich.
Nutzt Ihr die Reinigungsstation so seht Ihr hier zwischen einem und drei Tropfen-Symbolen. Die Station hat drei verschiedene Reinigzungsprogramme, welche unterschiedlich lange dauern.
Gereinigt wird mit einer alkoholhaltigen Reinigungsflüssigkeit, die einen recht angenehmen Geruch verbreitet. Wenn die Reinigung beendet ist, wird der Rasierer noch geföhnt. Ist auch das vorbei, wird der Rasierer noch voll aufgeladen.
Die Anzahl der Tropfen auf der Station erscheint mir leider, wie auch auf dem Rasierer selbst, ziemlich wahrlos. Manchmal soll nach jeder rasur gereinigt werden, manchmal erst nach jeder 5ten. Und auch dann wechselt es ziemlich wahllos zwischen dem kurzen Reinigungsprogramm und dem ganz langen. Das könnte man vielleicht bei einer Neuauflage noch verbessern.
Eine Kartusche soll ca. 30 Reinigungsvorgänge halten. Zulange solltet Ihr diese Vorgänge aber auch nicht streuen, da sich das alkoholische Reinigungsmittel mit der Zeit einfach verflüchtigt.
Mein Fazit zur Reinigungsleistung ist, durchwachsen. Zum einen ist die Reinigungsstation sehr praktisch und reinigt den Rasierer auch sehr gründlich. Und auch unter Wasser oder mit der mitgelieferten Bürste lässt sich der Rasierer sehr leicht reinigen.
Nur sollte die Anzeige des Reinigungsbedarf noch besser und präziser sein. Und auch die Tatsache, dass sämtliche manuellen Reinigungen für den Rasierer einfach gar nicht zählen, ist ein Minuspunkt.

Akkuleistung:
Kommen wir zum nächsten durchaus sehr wichtigen Punkt. Die Akkuleistung. Denn schließlich möchte niemand täglich laden oder gar mitten in der Rasur einen Pause einlegen müssen.
Ihr könnt den Braun Series 9 9075cc sowohl mit als auch ohne Kabel benutzenn. Wählt Ihr den Akkubetrieb wählt, so gibt es auf dem Rasierer eine 5-stufige Balkenanzeige, die euch anzeigt wie voll der Akku noch ist. Dieses hatte auch mein Philips Rasierer. Der Remington macht das etwas besser, da er wirklich die noch verbleibenden Minuten anzeigt. Das könnte man ja vielleicht auch in der nächsten Generation einbauen.
Braun selbst äußert sich selbst wie folgt zur Akkuleistung:
– 50 Minuten Laufzeit ohne Nachladen
– 60 Minuten dauert eine vollständige Ladung
– 5 Minuten Laden reicht für eine Rasur
Da ich den Rasierer ja immer mal wieder in der Reinigungsstation geparkt habe, habe ich es nicht erlebt, dass er einmal vollkommen entladen war. Maximal waren aber einmal nach einer Woche 2 von Balken erloschen. Da kann ich also nicht meckern.

Mein Fazit zur Akkuleistung ist, dass ich bisher sehr zufrieden bin. Insgesamt ist das aber natürlich ein Faktor, den man wirklich erst nach Monaten ganz richtig beureteilen kann.
Dank dem mitgelieferten Reiseetui kann man den Rasierer und das Ladekabel auch gut mit in den Urlaub nehmen und auch die kleine Bürste problemlos mitnehmen.

Fazit:
Zum Gesamtfazit kann ich sagen, dass mich der Braun Series 9 9075cc überzeugt hat. Die Rasurleistung ist sehr gut und kein Vergleich zu meinen bisherigen Rasierern. Der unglaublich bewegliche Scherkopf, der sich perfekt allen Konturen anpasst und die vier Scherelemente tragen maßgeblich dazu bei.
Die Reinigungsstation reinigt den Rasierer sehr gut. In kleinen Details könnte man hier sicherlich noch das ein oder andere verbessern, insgesamt aber auch keine riesige Kritik meinerseits.
Die Akkuleistung ist gut, das Aufladen geht schnell und auch das trotz teurer Station auch ein Kabelbetrieb möglich ist, finde ich persönlich sehr gut.
Insgesamt also eine klare Empfehlung, auch wenn die UVP natürlich schon eine ganz klare Ansage ist. Aber wenn euer Budget es her gibt, kauft Ihn euch!

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Die Firma Led Lenser hat mir, im Rahmen der „Lichtblogger“ Aktion, mal wieder eine Lampe zur Verfügung gestellt.
Dieses Mal ein etwas kleineres, aber durchaus sehr interessantes Modell. Nämlich die Led Lenser T²QC Multicolor Lampe :

Verpackt ist sie, wie immer bei LED Lenser, in einer praktischen, kleinen Pappschachtel.

LED Lenser T2 QC
LED Lenser T2 QC

Beim Aufklappen war ich zuerst wirklich überrascht, wie klein die Lampe doch ist. Aber das man sich nicht immer von Äußerlichkeiten täuschen lassen sollte, hat LED Lenser mir schon oft beigebracht.
LED Lenser T2 QC
LED Lenser T2 QC

Die Lampe ist sehr kurz, dafür etwas dicker, was aber nicht unangenehm auffällt und dadurch liegt sie sehr gut in der Hand.
Die Verarbeitung der Lampe ist sehr gut, wie eigentlich auch gewohnt bei LED Lenser. Perfekte Verarbeitung, sehr griffiger „Anpackbereich“, wertiges Gefühl beim in die Hand nehmen, was will man also mehr.

Bedient wird die Lampe durch Drehen des „Kopfes“. Es gibt dort 5 fest einrastende Sektoren, für jede Farbe einer und natürlich auf fürs ausschalten.

LED Lenser T2 QC
LED Lenser T2 QC

Es gibt zu jeder Stellung bzw Farbe immer nur eine Leuchststufe, es kann also nicht gedimmt oder geblinkt werden. Durch den sogenannten Prism Diffusor wird aber trotz kleiner Form eine gleichmäßige Ausleuchtung erreicht.
LED Lenser T2 QC
LED Lenser T2 QC

Da es zur Zeit hier sehr spät dunkel wird (nicht vor halb 12 finster) habe ich zuerst einmal ein paar Schritte in die Dünen hineingemacht.


Nachdem dort schon die unterschiedlichen Farbstimmungen für sehr interessante Effekte sorgten, habe ich noch schnell den Garten von guten Freunden gekapert und auch dort ein paar Vergleichsbilder gemacht. Dabei wird besonders deutlich, dass die 3 bunten Farben ein ähnlich großes Leuchtfeld haben wie die weiße Standartfarbe.

Es fällt auf, dass der ausgeleuchtete Bereich zwar völlig ausreichend, jedoch nicht riesig ist. Das hängt aber natürlich mit der Baugröße zusammen und jedem sollte klar sein, dass man von einer nicht einmal Handflächengroßen Lampe keine Fußballfeld-artige Ausleuchtung erwarten kann.

Mein Fazit der Lampe insgesamt ist, dass ich mit der gebotenen Leistung bei diesem Formfaktor mehr als zufrieden bin. Durch die verschiedenen Farbmodi kann man unterschiedlichste Einsatzzwecke realisieren, sei es für Fotoshootings, für nächtliche Ausflüge oder sogar im Rettungsdienst.

Kaufen könnt Ihr die Lampe entweder bei LED Lenser im Onlineshop oder beim Elektronikhändler eures Vertrauens!

Hier noch zusammengefasst ein paar technische Daten:
Bezeichnung: Multicolor Power LED (W/R/G/B)
LED-Konfiguration: 1 x Multicolor Power LED (W/R/G/B)
Lichtstrom: 140 lm
Leuchtweite: 25 m
Leuchtdauer: 4 h
Energietank: 5.4 Wh
IP Schutzklasse: IPX6

Größe & Gewicht
Länge defokussiert: 97 mm
Kopfdurchmesser: 30.5 mm
Gewicht (ohne Verpackung): 106 g
Gehäusefarbeehäusefarbe: frozen black
Lieferumfang: Lanyard, Bedienungsanleitung, Batterien, Sicherheitsheftchen und ein Minikatalog.

Marketing

Test: LED LENSER® NEO Stirnlampe

LED Lenser Logo
Als LED Lenser Lichtblogger wurde ich ausgesucht*, die neue NEO Stirnlampe einmal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Die LED Lenser Neo ist eine Kopf- / Stirnlampe, die es zu einem ziemlich niedrigen Preis ab sofort im Handel gibt. Das das namens gebende Neo auch gerne Neon heißen könnte, erkennt man auch direkt daran, wenn man sich die 5 verschiedenen Farben (NEO Yellow, NEO Pink, NEO Orange, NEO Green und NEO Blue) einmal genauer anschaut.

Nun aber mal etwas genauer zu der Lampe:
Die Neo kommt in einem kompakten & kleinen, aber sehr auffälligen, Paket und ist sofort einsatzbereit, da die erforderlichen Batterien schon eingesetzt mitgeliefert werden..
Außer der Kopflampe selbst sind noch eine Kurzanleitung und eine allgemeine Produktübersicht in der Verpackung zu finden.

LED Lenser Neo und Verpackung
LED Lenser Neo und Verpackung

Die NEO überzeugt schon beim ersten Aufsetzen durch Ihr geringes Gewicht (nur 54 Gramm ohne Batterien und nur 70 Gramm mit Batterien) auf der Stirn und ist daher fast überhaupt nicht zu spüren und man vergisst tatsächlich ziemlich schnell, dass man sie überhaupt trägt.
Das Stirnband ist wie immer bei den LED LENSER Kopf-/ Stirnlampen extrem gut verarbeitet und lässt sich angehhem tragen und hinterlässt auch nach längerer Zeit keine Druckstellen. Auch die Verstellbarkeit ist wie immer gut gelöst und geht wirklich Ruck Zuck.

Aber kann in einem so kleinen Gehäuse wirklich auch eine helle Leuchte stecken?

LED Lenser Neo LED
LED Lenser Neo LED

Ja, das geht. Die LED leistet für diese Größenordnung unglaubliche 90 Lumen, was wesentlich mehr ist, als ihr in vielen anderen kleinen Spielzeuglampen erhalten könntet.
Diese Lichtleistung reicht für ein knapp 10 Meter weit ausgeleuchtetes Feld vor euch.
Ja, richtig! Feld!
Denn die LED wurde so fokussiert, das sie eben nicht den üblichen kleinen Leuchtpunkt vor euch auf den Boden zaubert, sondern eher ein großes rechteckiges Feld, was sich am ehesten mit dem Begriff Kinoleinwandartiges Lichtbild bezeichnen lässt. Halt ein großes Feld im allseits bekannten 16:9 Format. Das ist meiner Meinung nach ein echter Pluspunkt, da man so auch Dinge am Wegesrand deutlich besser erkennen kann, was ja besonders beim Joggen oder Radfahren im Dunkeln einige große Vorteile mit sich bringt.
Die Stirnlampe kann entweder mit ganz normalen AAA Batterien genutzt werden oder, wenn ihr etwas umweltschonender zu Gange gehen wollt, natürlich auch mit Akkus.

Anwendung:
Da die Neo über verschiedene Leuchtmodi verfügt könnt Ihr schnell und einfach über den einzigen Knopf, das für euch passende aussuchen. Die einzelnen Varianten, bei LED Lenser Smart Licht Technology 3 genannt, sind folgende:

  • 1x drücken: Die weiße Front LED leuchtet mit voller Lichtstärke von 90 Lumen
  • 2x drücken: Die weiße Front LED leuchtet mit voller Lichtstärke von 90 Lumen & die rote LED am Akkupack blinkt
  • 3x drücken: Die weiße Front LED leuchtet mit gedimmter Lichtstärke von 20 Lumen & die rote LED am Akkupack blinkt
  • 4x drücken: Die weiße Front LED blinkt mit gedimmter Lichtstärke von 90 Lumen & die rote LED am Akkupack blinkt
  • 5x drücken: alle LEDs werden wieder ausgeschaltet
Vorne hell und weiß, hinten gedimmt rot
Vorne hell und weiß, hinten gedimmt rot

Mein Fazit:

Für alle, die draußen und vor allem auch in der Dunkelheit, etwas unternehmen oder sich sportlich betätigen, ist die LED Lenser Neo sicherlich eine Empfehlung. Da sie für einen Preis von 29,90€ erhältlich ist (unter anderem im LED Lenser Online Shop) macht Ihr damit sicherlich auch nichts verkehrt.

*: Im Rahmen der Lichtblogger Kampagne habe ich die LED Lenser Neo kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Meine Erfahrungen und Testdetails wurden dadurch aber nicht beeinflusst.

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So, etwas mehr als 21 Tage begleiten mich nun das S5 und die Gear 2 Neo von Samsung. Zeit also um ein erstes kleines Zwischenfazit zu ziehen.

Der Umstieg vom Nexus 5 aus dem Hause LG fiel sehr leicht und auch die Ersteinrichtung ging leicht von der Hand. Fluchs die häufig benutzten Apps installiert und bei sämtlichen verfügbaren Diensten angemeldet.

In den ersten Tagen musste ich mich tatsächlich ein wenig an die Größe gewöhnen, denn das S5 ist doch irgendwie in allen Belangen etwas größer als das Nexus. Auch die unterschiedliche Anordnung der Androidtypischen Tasten (Hardware- bzw. Touchbuttons vs. On-Screen-Tasten) war ungewohnt, aber mittlerweile klappt auch das völlig intuitiv.

Zur Gear 2 Neo:

Das erstmalige Koppeln mit der Gear 2 Neo klappt auch sehr schnell und auch das Einspeichern eines individuellen Hintergrundbildes ist sehr schnell erledigt. Dann noch eingerichtet, welche Benachrichtigungen man wirklich sehen will und schon konnte es los gehen.

Die Benachrichtigungen erscheinen prompt am Handgelenk und auch ein erster Blick kann hinein geworfen werden. Bilder werden allerdings nicht angezeigt, das ist aber absolut zu verschmerzen.

Anrufe können auch vom Armband aus angenommen oder getätigt werden, die in die Gear integrierte Freisprecheinrichtung macht ihre Sache gut und in den meisten Situationen gehen sowohl Lautstärke als auch Sprachqualität völlig in Ordnung. Mit einem teuren Bluetooth Headset oder einer im Auto festverbauten Lösung kann man es aber natürlich nicht vergleichen.

Die in die Gear eingebaute Fernbedienung konnte ich bei 4 verschiedenen, aktuellen und weniger aktuellen TV Geräten testen und sie hat jedes Mal sehr prompt funktioniert und auch alle wichtigen Funktionen unterstützt. Da die Einrichtung schnell erfolgt, kann man sich überraschter Blicke aus seinem Bekanntenkreis sicher sein, wenn man mal schnell das TV Programm wechselt.

Der in die Gear integrierte Pulsmesser ist eine nette Spielerei, hat aber desöfteren einmal Probleme. Auch schwitzt man unter dem Vollplastik Armband recht ordentlich, daher ist die Gear 2 Neo bei Fitnessstudiobesuchen nicht mein ständiger Begleiter.

Der Schrittzähler funktioniert gut, weicht in seinen Angaben aber manchmal etwas vom im S5 integrierten Pendant ab. Am besten sucht man sich den Mittelwert der beiden Geräte aus, dadurch sollte man dann einen recht ordentlichen Wert bekommen.

Das Material der Smartwatch hat mich persönlich nicht so ganz überzeugt, es quitscht und knatscht schon ganz ordentlich. Da hätte ich bei einem Gerätepreis von um 200€ doch etwas hochwertigeres erwartet. Hier wäre das bei der Gear 2 vorhandene Metallarmband sicherlich auch sehr sinnvoll gewesen.

Die Akkukapazität ist gut, wenn ich alle Benachrichtigungen auf die Gear pushen lasse und es ständig mit dem S5 verbunden ist komme ich etwa 2 Tage damit aus. Ist Bluetooth aus und damit die Verbindung zum S5 nicht hergestellt ist es gut und gerne eine Woche, aber dann kann man natürlich auch einen Großteil der beworbenen Funktionen nicht nutzen.

Zum Galaxy S5:

Das S5 liegt gut in der Hand und vor allem das Gewicht überrascht sehr im positiven Sinne, man kann es am Anfang fast kaum glauben, dass ein derart großes Telefon so leicht ist. Die „noppelig“ gestaltete Rückseite ist sicherlich Geschmackssache, weicht aber mal positiv vom glatten Einheitsbrei ab und fühlt sich tatsächlich ziemlich gut an.

Die Kamera das S5 hat mich extrem positiv überrascht, die Auslöseverzögerung ist wirklich minimal und die Bildqualität kann sich wirklich absolut sehen lassen. Auch das bis zu 30 Bilder in voller 16 Megapixel Auflösung hinter einander geknipst werden können ist wunderbar und hilft wirklich dabei, das „Eine“ richtig gute Foto herauszusuchen.

Die verschiedenen Modi der Kamera (Auto, schönes Portrait, Shot and more, Panorama, Virtuelle Tour und Dual Kamera) lassen sich leicht erreichen und einstellen. Auch die Qualität der Panoramaaufnahmen ist hoch. Ein Pluspunkt des S5 ist zusätzlich sicherlich noch, dass sich aus dem Samsung AppStore neue Aufnahme Modi sowie verschiedene Filtereinstellungen herunterladen lassen, die dann direkt aus der Kamera heraus angewendet werden können, so dass ein Umweg über Instagram das ein oder andere Mal entfällt.

Die von vielen Samsung Smartphones bekannte TouchWhiz Oberfläche ist bunt und verspielt, auch wenn die neue Version auf den Trend des „Flat Design“ setzt. Das Einstellungsmenü verfügt jetzt über viele kleine Unterkategorien, was das ganze, meiner Meinung nach, aber eher unübersichtlich macht anstatt nützlich zu sein. Nach einer Weile weiß man aber, was sich wo verbirgt und kann so dann schnell zu den gewünschten Punkten springen.

Die Arbeitsgeschwindigkeit des S5 ist enorm hoch, Ruckler sind nicht zu spüren und auch die Installations- oder Desinstallationsgeschwindigkeit von Apps ist sehr gut. Da könnten sich andere Anbieter tatsächlich einmal eine Scheibe von abschneiden.

Die Verbindungsstabilität zu verschiedenen drahtlosen Funknetzwerken ist gut und auch die Reichweite lässt keinerlei Kritik zu. Ähnlich sieht es bei Mobilen Datenverbindungen aus, auch hier findet ein Frequenzwechsel schnell statt und auch im von mir nur testweise benutzten LTE Netz geht alles absolut rasend schnell.

Die unter dem Oberbegriff S Health versammelten Funktionen wie Pulsmesser, Schrittzähler oder Lauftracking habe ich bisher nur sporadisch genutzt. Die Bedienung ist weitestgehend selbsterklärend und auch für Anfänger leicht verständlich.

Den in den Home Button eingebauten Fingerabruckscanner verwende ist tatsächlich hauptsächlich zur Sicherung des Geräts. Es lassen sich leicht mehrere Fingerabdrücke hinterlegen, so dass man auch mal mit der „falschen“ Hand mit dem Smartphone arbeiten kann. Die Erkennung erfolgt schnell und gibt so ohne große Wartezeiten den Zugriff auf das S5 frei.

Testbilder:
Die nun folgenden Bilder wurden genauso mit der Kamera des S5 aufgenommen und nur nachträglich verkleinert und mit einem Wasserzeichen versehen.
Macht euch also am besten Mal ein eigenes Bild von der Bildqualität, ich bin ziemlich überzeugt!

Allgemein, Marketing

Nachdem ich ja gestern schon etwas über den ersten Eindruck des Galaxy S5 geschrieben habe, will ich mich heute mal der Gear 2 Neo widmen.

Samsung Gear 2 Neo Lieferkarton
Samsung Gear 2 Neo Lieferkarton

Diese wird auch in der schon im gestrigen Beitrag erwähnten Box in Holzoptik geliefert. Der Lieferumfang hier besteht aus einem Ladekabel, einer Ladestation, der Kurzanleitung und natürlich der Gear 2 Neo, in meinem Paket war die leuchtend orange Variante. Alles ist ordentlich verstaut und macht einen guten Eindruck.

Samsung Gear 2 Neo in der Ladestation
Samsung Gear 2 Neo in der Ladestation

Also schnell alle Schutzfolien entfernt und die Ladestation zusammengebastelt. Die Befestigung für die Uhr selbst macht einen recht fragilen Eindruck, sitzt aber, an der Uhr befestigt, bombenfest. Ob eine extra erforderliche Ladestation jetzt das absolute Nonplusultra ist, sei dahingestellt, ich hätte einen einfachen Micro USB Port an der Gear 2 Neo selbst deutlich sinnvoller gefunden. Davon abgesehen geht der Ladevorgang schnell und schon kann man S5 und Gear 2 Neo miteinander verbinden.

Dafür muss man zunächst einmal den Gear Manager auf dem S5 installieren und anschließend öffnen, die Gear 2 Neo einschalten und schon finden sich die beiden von alleine.

Samsung Gear 2 Neo mit angepasstem Hintergrundbild
Samsung Gear 2 Neo mit angepasstem Hintergrundbild

Im Gear Manager können die Hintergrundbilder der Neo festgelegt werden, sowie weitere Apps installiert, Benachrichtigungseinstellungen vorgenommen und und und.

Das alles ist schnell erledigt und so konnte ich damit beginnen, die Fähigkeiten der Gear zu durchstöbern.
Durch den integrierten Infrarot Empfänger kann die Gear als Universalfernbedienung für TV Geräte und Satellitenempfänger genutzt werden. Diese Einrichtung klappt ungelogen in Sekunden und schon lässt sich mein LG TV mit der Gear steuern.

Auch der integrierte Pulsmesser funktioniert, liefert aber tatsächlich etwas abweichende Werte von dem des S5. Diese Funktion werde ich aber in den nächsten Tagen noch etwas genauer unter die Lupe nehmen.

Die Telefonfunktion der Gear ist erstaunlich gut und auch die Sprach- und Tonqualität sind für eine smartes Gagdet überraschend gut.

Benachrichtigungen von Anrufen, SMS, E-Mails etc. werden, wenn im Gear Manager aktiviert, schnell auf die Gear 2 Neo gepusht und dort ist eine Vorschau auf den Inhalt möglich. SMS können direkt vom Arm aus mit Standardfloskeln beantwortet werden, für wirkliches Getippe ist das Display dann aber doch etwas zu klein.

Auch die von Samsung bekannte Sprachsteuerung namens S Voice lässt sich direkt über die Gear benutzen. Und auch der Mediaplayer lässt sich über das Gadget fernsteuern.

Samsung Gear 2 Neo Detailaufnahme
Samsung Gear 2 Neo Detailaufnahme

Wie sich dir Gear 2 Neo im ganz normalen Alltag schlägt, ob man so ein Wearable überhaupt braucht und ob die Gear 2 Neo alles hält, was die Werbung verspricht erfahrt ihr hier in den nächsten Wochen.

Und auch hier für Freunde der puren technischen Spezifikationen mal einiges im Überblick:

  • Konnektivität
    USB-Version USB 2.0
    Bluetooth ® Version Bluetooth v4.0
    Bluetooth-Profile A2DP, AVRCP, HFP
  • Display
    Technologie Super AMOLED
    Größe 1,63″ (41,4 mm)
    Auflösung 320 x 320
  • Prozessor
    Prozessortyp Dual-Core
  • Allgemeine Informationen
    Farbe Charcoal Black, Mocha Gray, Wild Orange
  • Speicher
    RAM Size (MB) 512 MB
    ROM-Größe (GB) 4 GB
  • Sensoren
    HR Sensor, Accelerometer, Gyro Sensor
  • Abmessungen & Gewicht
    Abmessungen  58,8 x 37,9 x 10 mm
    Gewicht 55 g
  • Akku
    Kapazität 300 mAh
    Laufzeit 2 ~ 3 days
  • Dienste und Anwendungen
    S-Voice Ja
    Additional Features Pedometer, Exercise, Heart Rate, Music Player, Media Controller, WatchON Remote (IrLED), Voice Call, Voice Memo, S Voice, Schedule, Auto Lock, Smart Relay

Die technischen Daten wurden von Samsung.de übernommen.