Allgemein, Marketing

Moin,
in den letzten Wochen durfte ich den Braun Series 9 9075cc testen. Dieser wurde mir von Braun und Trnd kostenlos zur Verfügung gestellt.
Nach jetzt 3 Wochen der täglichen Benutzung möchte ich ein Fazit ziehen und euch von dem Rasierer berichten. Dabei werde ich natürlich nicht nur auf den Rasierer eingehen, sondern auch auf die mitgelieferte Reinigungsstation. Die technischen Details des Rasierers versuche ich nicht über Gebühr aufzuzählen, falls ihr wollt könnt Ihr sie direkt bei Braun nachlesen.

Rasurleistung:
Ich fange direkt einmal mit dem wichtigsten an, was ja bei einem Rasierer natürliuch die Rasurleistung ist.
Diese kann ich mit meinem alten Philips-Rasierer RQ1050, der schon etwas älter ist und Philips-typisch mit kreisenden Bewegungen genutzt wird. Auch kann ich noch einen Remington R6130 mit in den Test einbeziehen.
Im Unterschied zu den beiden anderen ist natürlich die Rasierbewegung ganz anders. Man nutzt den Braun Series 9 Rasierer mit graden Rasurbewegungen und kreist nicht durch das ganze Gesicht. Dieses erforderte von mir eine kleine Umgewöhnung, ist aber danach absolut nicht als Nachteil zu werten.

Die sehr flexible Konturenanpassung des Braun Rasierers ist wirklich sehr gut gelöst. Zum einen gibt es einen beweglichen Scherkopf, den man bei Bedarf auch in verschiedenen Winkeln feststellen kann und zusätzlich natürlich durch die vier flexiblen Scherelemente. Jedes dieser vier Elemente kann sich unterschiedlich bewegen und passt sich so der Haut immer gut an, sodass sowohl die kürzeren als auch die längeren Barthaare erwischt werden.
Bei meinem Philips Rasierer musste ich mit Zeit über viele Stellen noch ein zweitens oder manchmal gar ein drittes Mal rasieren, um wirklich alle Haare zu entfernen. Beim Braun Series 9 9075cc klappt es eigentlich immer direkt beim ersten Versuch, so dass ich bei der Rasur viel Zeit spare.
Auch beim Remington gab es manch Stelle, die nachrasiert werden musste.
Dieses kann natürlich auch daran liegen, dass die Klingen im Braun noch quasi brandneu sind und die in den beiden anderen Rasierern schon einige Kilometer im Gesicht zurückgelegt haben.

Im Braun Series 9 9075cc ist auch ein Trimmer integriert. Diesen habe ich bisher nicht wirklich ausprobiert, da mir da der Einsatzzweck für fehlt. Von der Verarbeitung her, macht aber auch der Trimmer einen guten Eindruck.
Mein Fazit zur Rasurleistung fällt sehr positiv aus, besonders da der Braun sehr gut, sauber undvor allem ohne Hautirritationen rasiert.

Reinigungsleistung:
Der Braun Series 9 hat ein kleines Tropfen-Symbol eingebaut, das aufleuchtet, sobald der Rasierer gereinigt werden soll. Dann könnt Ihr wählen, ob Ihr den Rasierer unter fließendem Wasser (er ist bis 5m wasserdicht), nur mit der Reiningungsbürste oder in der mitgelieferten Reinigungsstation sauber machen wollt.
Falls Ihr den Rasierer unter Wasser ausspült oder mit der Bürste reinigt, erlischt das Tropfensymbol nicht, obwohl der Rasierer sauber ist. Das finde ich persönlich ziemlich nervig und ärgerlich.
Nutzt Ihr die Reinigungsstation so seht Ihr hier zwischen einem und drei Tropfen-Symbolen. Die Station hat drei verschiedene Reinigzungsprogramme, welche unterschiedlich lange dauern.
Gereinigt wird mit einer alkoholhaltigen Reinigungsflüssigkeit, die einen recht angenehmen Geruch verbreitet. Wenn die Reinigung beendet ist, wird der Rasierer noch geföhnt. Ist auch das vorbei, wird der Rasierer noch voll aufgeladen.
Die Anzahl der Tropfen auf der Station erscheint mir leider, wie auch auf dem Rasierer selbst, ziemlich wahrlos. Manchmal soll nach jeder rasur gereinigt werden, manchmal erst nach jeder 5ten. Und auch dann wechselt es ziemlich wahllos zwischen dem kurzen Reinigungsprogramm und dem ganz langen. Das könnte man vielleicht bei einer Neuauflage noch verbessern.
Eine Kartusche soll ca. 30 Reinigungsvorgänge halten. Zulange solltet Ihr diese Vorgänge aber auch nicht streuen, da sich das alkoholische Reinigungsmittel mit der Zeit einfach verflüchtigt.
Mein Fazit zur Reinigungsleistung ist, durchwachsen. Zum einen ist die Reinigungsstation sehr praktisch und reinigt den Rasierer auch sehr gründlich. Und auch unter Wasser oder mit der mitgelieferten Bürste lässt sich der Rasierer sehr leicht reinigen.
Nur sollte die Anzeige des Reinigungsbedarf noch besser und präziser sein. Und auch die Tatsache, dass sämtliche manuellen Reinigungen für den Rasierer einfach gar nicht zählen, ist ein Minuspunkt.

Akkuleistung:
Kommen wir zum nächsten durchaus sehr wichtigen Punkt. Die Akkuleistung. Denn schließlich möchte niemand täglich laden oder gar mitten in der Rasur einen Pause einlegen müssen.
Ihr könnt den Braun Series 9 9075cc sowohl mit als auch ohne Kabel benutzenn. Wählt Ihr den Akkubetrieb wählt, so gibt es auf dem Rasierer eine 5-stufige Balkenanzeige, die euch anzeigt wie voll der Akku noch ist. Dieses hatte auch mein Philips Rasierer. Der Remington macht das etwas besser, da er wirklich die noch verbleibenden Minuten anzeigt. Das könnte man ja vielleicht auch in der nächsten Generation einbauen.
Braun selbst äußert sich selbst wie folgt zur Akkuleistung:
– 50 Minuten Laufzeit ohne Nachladen
– 60 Minuten dauert eine vollständige Ladung
– 5 Minuten Laden reicht für eine Rasur
Da ich den Rasierer ja immer mal wieder in der Reinigungsstation geparkt habe, habe ich es nicht erlebt, dass er einmal vollkommen entladen war. Maximal waren aber einmal nach einer Woche 2 von Balken erloschen. Da kann ich also nicht meckern.

Mein Fazit zur Akkuleistung ist, dass ich bisher sehr zufrieden bin. Insgesamt ist das aber natürlich ein Faktor, den man wirklich erst nach Monaten ganz richtig beureteilen kann.
Dank dem mitgelieferten Reiseetui kann man den Rasierer und das Ladekabel auch gut mit in den Urlaub nehmen und auch die kleine Bürste problemlos mitnehmen.

Fazit:
Zum Gesamtfazit kann ich sagen, dass mich der Braun Series 9 9075cc überzeugt hat. Die Rasurleistung ist sehr gut und kein Vergleich zu meinen bisherigen Rasierern. Der unglaublich bewegliche Scherkopf, der sich perfekt allen Konturen anpasst und die vier Scherelemente tragen maßgeblich dazu bei.
Die Reinigungsstation reinigt den Rasierer sehr gut. In kleinen Details könnte man hier sicherlich noch das ein oder andere verbessern, insgesamt aber auch keine riesige Kritik meinerseits.
Die Akkuleistung ist gut, das Aufladen geht schnell und auch das trotz teurer Station auch ein Kabelbetrieb möglich ist, finde ich persönlich sehr gut.
Insgesamt also eine klare Empfehlung, auch wenn die UVP natürlich schon eine ganz klare Ansage ist. Aber wenn euer Budget es her gibt, kauft Ihn euch!

Marketing

Die Firma Led Lenser hat mir, im Rahmen der „Lichtblogger“ Aktion, mal wieder eine Lampe zur Verfügung gestellt.
Dieses Mal ein etwas kleineres, aber durchaus sehr interessantes Modell. Nämlich die Led Lenser T²QC Multicolor Lampe :

Verpackt ist sie, wie immer bei LED Lenser, in einer praktischen, kleinen Pappschachtel.

LED Lenser T2 QC
LED Lenser T2 QC

Beim Aufklappen war ich zuerst wirklich überrascht, wie klein die Lampe doch ist. Aber das man sich nicht immer von Äußerlichkeiten täuschen lassen sollte, hat LED Lenser mir schon oft beigebracht.
LED Lenser T2 QC
LED Lenser T2 QC

Die Lampe ist sehr kurz, dafür etwas dicker, was aber nicht unangenehm auffällt und dadurch liegt sie sehr gut in der Hand.
Die Verarbeitung der Lampe ist sehr gut, wie eigentlich auch gewohnt bei LED Lenser. Perfekte Verarbeitung, sehr griffiger „Anpackbereich“, wertiges Gefühl beim in die Hand nehmen, was will man also mehr.

Bedient wird die Lampe durch Drehen des „Kopfes“. Es gibt dort 5 fest einrastende Sektoren, für jede Farbe einer und natürlich auf fürs ausschalten.

LED Lenser T2 QC
LED Lenser T2 QC

Es gibt zu jeder Stellung bzw Farbe immer nur eine Leuchststufe, es kann also nicht gedimmt oder geblinkt werden. Durch den sogenannten Prism Diffusor wird aber trotz kleiner Form eine gleichmäßige Ausleuchtung erreicht.
LED Lenser T2 QC
LED Lenser T2 QC

Da es zur Zeit hier sehr spät dunkel wird (nicht vor halb 12 finster) habe ich zuerst einmal ein paar Schritte in die Dünen hineingemacht.


Nachdem dort schon die unterschiedlichen Farbstimmungen für sehr interessante Effekte sorgten, habe ich noch schnell den Garten von guten Freunden gekapert und auch dort ein paar Vergleichsbilder gemacht. Dabei wird besonders deutlich, dass die 3 bunten Farben ein ähnlich großes Leuchtfeld haben wie die weiße Standartfarbe.

Es fällt auf, dass der ausgeleuchtete Bereich zwar völlig ausreichend, jedoch nicht riesig ist. Das hängt aber natürlich mit der Baugröße zusammen und jedem sollte klar sein, dass man von einer nicht einmal Handflächengroßen Lampe keine Fußballfeld-artige Ausleuchtung erwarten kann.

Mein Fazit der Lampe insgesamt ist, dass ich mit der gebotenen Leistung bei diesem Formfaktor mehr als zufrieden bin. Durch die verschiedenen Farbmodi kann man unterschiedlichste Einsatzzwecke realisieren, sei es für Fotoshootings, für nächtliche Ausflüge oder sogar im Rettungsdienst.

Kaufen könnt Ihr die Lampe entweder bei LED Lenser im Onlineshop oder beim Elektronikhändler eures Vertrauens!

Hier noch zusammengefasst ein paar technische Daten:
Bezeichnung: Multicolor Power LED (W/R/G/B)
LED-Konfiguration: 1 x Multicolor Power LED (W/R/G/B)
Lichtstrom: 140 lm
Leuchtweite: 25 m
Leuchtdauer: 4 h
Energietank: 5.4 Wh
IP Schutzklasse: IPX6

Größe & Gewicht
Länge defokussiert: 97 mm
Kopfdurchmesser: 30.5 mm
Gewicht (ohne Verpackung): 106 g
Gehäusefarbeehäusefarbe: frozen black
Lieferumfang: Lanyard, Bedienungsanleitung, Batterien, Sicherheitsheftchen und ein Minikatalog.

Allgemein, Gedanken, Marketing

Diese Frage habe ich mir schon früher oft gestellt und seit dem wunderbaren #bloggenmitherz Wochenende ist sie mir wieder vermehrt im Kopf herumgeschwirrt.

Unter anderem kamen wir in der Gesprächsrunde darauf, wie wir als Blogger zu Kooperationen, Promotion- oder Marketingaktionen stehen.
Da ich ja in der Vergangenheit tatsächlich immer mal wieder bei verschiedenen Aktionen, sei es von Ebuzzing / Trigami, Trnd oder LED Lenser, mitgemacht habe, gehöre ich ja tatsächlich zu den direkt betroffenen.
Und ja, ich habe bei all diesen Aktionen sicherlich auch direkt profitiert, sei es dadurch, dass ich die Möglichkeit hatte, neue Produkte auszuprobieren und manche davon sogar auch zu behalten, sei es dadurch, dass bei manchen Aktionen sicherlich sogar, wenn auch sehr geringe, Geldbeträge geflossen sind.

Auch der ein oder andere aus der Runde hatte schon ähnliche Erlebnisse, hat in seiner Reisebloggertätigkeit bestimmte Hotelübernachtungen umsonst bekommen, hat Fotos über gesponserte Drucker gedruckt, plötzlich ganz bestimmte Kuchen oder Torten oder Kekse gebacken und und und. Diese Reihe könnte man sicherlich noch weiter forsetzen.

Und jetzt tauchten in meiner kleinen Internetwelt immer mal wieder Berichte über ein Bloggerevent eines Handelsunternehmens auf. Dieses war wohl das erste seiner Art und daher in Details auch noch verbesserungswürdig, aber darum geht es mir auch gar nicht. Sondern die Tatsache, dass der Beste Eventrückblick mit einem 50€ Gutschein ausgezeichnet werden soll.
Das macht das ganze meiner Meinung nach schon direkt deutlich schwieriger, denn, sind wir doch einfach mal ehrlich, wie wahrscheinlich ist es denn bitte, das die sich einen kritischen Beitrag aussuchen, der wirklich gut geschrieben ist, und nicht einen, der alles in tollen Pastellfarben zeichnet und ganz ganz toll findet, aber nur voller leerer Worthülsen steckt. Und das finde ich persönlich gesehen, bitter. Erst einladen, Dinge etwas günstiger verkaufen und dann noch den auszeichnen, der den besten PR Text geschrieben hat, naja naja naja….
Aber vielleicht klappt das ja auch bei der Neuauflage deutlich besser.

Sicherlich jetzt mag der ein oder andere sagen:

Hallo! Aber deine Testberichte sind aber auch irgendwie immer voll positiv und ohne viel Gemecker und sowas alles! Also red nicht!“

Stimmt, das sind Sie. Dieses hat in der Regel einen einfachen Grund:
Ich suche mir bewusst aus, über was ich berichte, es muss also interessant sein und zu mir passen (wer will hier schon etwas über Stricksockenschablonen lesen).
Ich bekomme das Produkt und kann mich in Ruhe damit auseinander setzen.
Und ich lasse mir, bevor ich mir das Produkt überhaupt ansehe, zusichern, dass ich schreiben kann was und wie ich will. Natürlich will kein Hersteller oder Partner einen harschen Verriss lesen und die meisten legen schon Wert darauf, dass man sachlich berichtet. Aber genau das ist es ja auch, was ich will. Sachlich heißt ja schließlich nicht übertrieben.
Wenn ich eine Lampe zugesendet bekomme, die Ihren Zweck vollkommen erfüllt, dann schreibe ich das auch. Wenn das Armband, das mir leihweise überlassen wird, nicht übertrieben hochwertig wirkt, schreibe ich das allerdings auch. Ganz einfach weil es so ist und jeder Hersteller auf dieser Welt damit leben muss, dass man teure Artikel auch kritisch hinterfragen muss.
Und ganz ehrlich, so und nicht anders sollte es doch auch eigentlich sein.

Ich bin also für mich selbst ziemlich im Reinen mit mir und meiner Käuflichkeit.
Denn die Antwort auf die oben gestellte Frage ist ganz klar: Ja, aber nur zu meinen eigenen Bedingungen und schon gar nicht für jeden.

Und wenn ich dann so völlig entspannt in meiner kleinen Twitterwelt lese, wie manch einer „ganz ganz tolle Hotels empfiehlt, die total super, chillig, gemütlich und klasse“ sind und sie ganz ganz dringend weiterempfiehlt, auf Nachfrage aber nicht mal die grobe Preiskategorie nennen kann, weil man ja „irgendwie eingeladen ist von Firma XYZ“ ist oder jemand das X-te Mal den neuen Nagellack / Haartrockner / Badeschwamm von BlaBlaBlub als „einfach voll perfekt für immer und ganz leicht und einfach und toll und günstig und hochwertig und super und Weltrettend“ erwähnt, fotografiert oder in die Kamera hält und auf Nachfrage zum Produkt nur sagen kann „Keine Ahnung, was weiß ich, hab ich zugeschickt bekommen“, dann, ja dann regt mich eure Käuflichkeit wirklich auf.

Beschäftigt euch doch bitte etwas mit dem was Ihr testet, schreibt nicht nur Produktflyer ab oder wandelt den Vortrag des CEOs / Vertreter nicht einfach in eure eigenen Worte um. Nutzt dieses Ding zwischen euren Ohren! Hinterfragt! Informiert euch! Seht es als Arbeit und nicht als Geschenk des Himmels, investiert also etwas Zeit anstatt einfach zu warten, bis der Paketbote das nächste Schlaraffenlandpaket zu euch bringt.

Klar, nicht jede Firma mag das und kann vor allem auch damit umgehen.
Ich habe tatsächlich auch schon böse Mails von Firmen bekommen oder Aufträge erst gar nicht zugeteilt bekommen, als ich auf meine Bedingungen hingewiesen habe, aber mal ganz ehrlich:
Ihr seid es eigentlich euch, eurem eigenen Gewissen und vor allem aber auch euren Lesern schuldig!
Die wollen schließlich wissen, was das Ding / das Hotel wirklich kann und ob es wirklich gut und empfehlenswert ist.
Und nicht auch bei euch noch stumpf mit nicht hinterfragter Werbung zugetextet werden, dafür gibt es doch schon Fernsehen und die Bildzeitung!
Wenn eine Firma wirklich zu seinem Produkt steht, können die auch Kritik ab! Bestenfalls antworten Sie sogar darauf und setzen sich aktiv damit auseinander!
Vielleicht könnt ihr durch Objektivität sogar dazu beitragen, die nächste Generation zu verbessern oder kleine Unstimmigkeiten zu beheben.
Aber all das geht nur, wenn Ihr ehrlich seid! Zu euch selbst, zu eurem Auftraggeber und zu euren Lesern!

Marketing

Test: LED LENSER® NEO Stirnlampe

LED Lenser Logo
Als LED Lenser Lichtblogger wurde ich ausgesucht*, die neue NEO Stirnlampe einmal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Die LED Lenser Neo ist eine Kopf- / Stirnlampe, die es zu einem ziemlich niedrigen Preis ab sofort im Handel gibt. Das das namens gebende Neo auch gerne Neon heißen könnte, erkennt man auch direkt daran, wenn man sich die 5 verschiedenen Farben (NEO Yellow, NEO Pink, NEO Orange, NEO Green und NEO Blue) einmal genauer anschaut.

Nun aber mal etwas genauer zu der Lampe:
Die Neo kommt in einem kompakten & kleinen, aber sehr auffälligen, Paket und ist sofort einsatzbereit, da die erforderlichen Batterien schon eingesetzt mitgeliefert werden..
Außer der Kopflampe selbst sind noch eine Kurzanleitung und eine allgemeine Produktübersicht in der Verpackung zu finden.

LED Lenser Neo und Verpackung
LED Lenser Neo und Verpackung

Die NEO überzeugt schon beim ersten Aufsetzen durch Ihr geringes Gewicht (nur 54 Gramm ohne Batterien und nur 70 Gramm mit Batterien) auf der Stirn und ist daher fast überhaupt nicht zu spüren und man vergisst tatsächlich ziemlich schnell, dass man sie überhaupt trägt.
Das Stirnband ist wie immer bei den LED LENSER Kopf-/ Stirnlampen extrem gut verarbeitet und lässt sich angehhem tragen und hinterlässt auch nach längerer Zeit keine Druckstellen. Auch die Verstellbarkeit ist wie immer gut gelöst und geht wirklich Ruck Zuck.

Aber kann in einem so kleinen Gehäuse wirklich auch eine helle Leuchte stecken?

LED Lenser Neo LED
LED Lenser Neo LED

Ja, das geht. Die LED leistet für diese Größenordnung unglaubliche 90 Lumen, was wesentlich mehr ist, als ihr in vielen anderen kleinen Spielzeuglampen erhalten könntet.
Diese Lichtleistung reicht für ein knapp 10 Meter weit ausgeleuchtetes Feld vor euch.
Ja, richtig! Feld!
Denn die LED wurde so fokussiert, das sie eben nicht den üblichen kleinen Leuchtpunkt vor euch auf den Boden zaubert, sondern eher ein großes rechteckiges Feld, was sich am ehesten mit dem Begriff Kinoleinwandartiges Lichtbild bezeichnen lässt. Halt ein großes Feld im allseits bekannten 16:9 Format. Das ist meiner Meinung nach ein echter Pluspunkt, da man so auch Dinge am Wegesrand deutlich besser erkennen kann, was ja besonders beim Joggen oder Radfahren im Dunkeln einige große Vorteile mit sich bringt.
Die Stirnlampe kann entweder mit ganz normalen AAA Batterien genutzt werden oder, wenn ihr etwas umweltschonender zu Gange gehen wollt, natürlich auch mit Akkus.

Anwendung:
Da die Neo über verschiedene Leuchtmodi verfügt könnt Ihr schnell und einfach über den einzigen Knopf, das für euch passende aussuchen. Die einzelnen Varianten, bei LED Lenser Smart Licht Technology 3 genannt, sind folgende:

  • 1x drücken: Die weiße Front LED leuchtet mit voller Lichtstärke von 90 Lumen
  • 2x drücken: Die weiße Front LED leuchtet mit voller Lichtstärke von 90 Lumen & die rote LED am Akkupack blinkt
  • 3x drücken: Die weiße Front LED leuchtet mit gedimmter Lichtstärke von 20 Lumen & die rote LED am Akkupack blinkt
  • 4x drücken: Die weiße Front LED blinkt mit gedimmter Lichtstärke von 90 Lumen & die rote LED am Akkupack blinkt
  • 5x drücken: alle LEDs werden wieder ausgeschaltet
Vorne hell und weiß, hinten gedimmt rot
Vorne hell und weiß, hinten gedimmt rot

Mein Fazit:

Für alle, die draußen und vor allem auch in der Dunkelheit, etwas unternehmen oder sich sportlich betätigen, ist die LED Lenser Neo sicherlich eine Empfehlung. Da sie für einen Preis von 29,90€ erhältlich ist (unter anderem im LED Lenser Online Shop) macht Ihr damit sicherlich auch nichts verkehrt.

*: Im Rahmen der Lichtblogger Kampagne habe ich die LED Lenser Neo kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Meine Erfahrungen und Testdetails wurden dadurch aber nicht beeinflusst.

Marketing

Herzblatt – Wer kennt es nicht? Der Herzblatt Hubschrauber, der die neuen Paare immer an total romantische Orte wie zum Beispiel London, Bayern oder was-weiß-ich-nicht-wo flog.
Ja, lang lang ists her, immerhin wurde das ganze schon 2006 eingestellt, allerdings lief es zu diesem Zeitpunkt auch fast schon 20 Jahre im TV.
Continue Reading