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Print bleibt! – Saal Digital Fotobuch Test

Nachdem ich zuletzt im Jahresabstand bei verschiedenen Anbietern mir meinen Jahresrückblick als Fotobuch bestellt habe, stieß ich beim Stöbern auf den Anbieter Saal Digital.
Diese haben sich, grade bei ambitionierteren Hobbyfotographen und Profis, in den letzten Jahren einen Namen gemacht.
Die ersten Erfahrungsberichte, ich im Internet gefunden habe, machten auch alle einen guten Eindruck, so dass ich Saal Digital einfach mal kontaktiert habe und schon durfte ich das Fotobuch zu besonderen Konditionen testen.

Die Software

Die Kompositionssoftware macht einen guten Eindruck, sie ist recht aufgeräumt und bietet viele Möglichkeiten. Man kann sich entweder anhand der zahlreichen Vorlagen sein Fotobuch zusammenstellen oder aber auch wirklich komplett „Frei Hand“ arbeiten.
Ich habe mich für ein Fotobuch im Format DIN A4 hoch mit wattiertem Umschlag entschieden, die Innenseiten Matt und die Coverseiten Glänzend.
Also fehlten mir nur noch Bilder um die 42 Seiten zu füllen.
Die Bibliotheksfunktion der Software ist gut, und auch die Anzeige der zu erwartenden Druckqualität ist sehr funktional.
Nachdem ich dann alles so zusammengestellt hatte, ging der Uploadvorgang auch sehr schnell und schon stieg die Anspannung bei mir, wie das Ergebnis wohl ausschauen wird.

Die Lieferung

Montags nachmittags bestellt, Dienstags wurde das Buch der Post übergeben und am Freitag hielt ich das Buch dann endlich in den Händen. (Die DHL Laufzeit erklärt sich durch das Wohnen auf einer Insel, ist für DHL immer eine Herausforderung).
Das Buch war sehr gut mehrfach verpackt, so dass es auf dem Transportweg keinen Schaden nehmen konnte.

Das Buch

Das Buch fasst sich wirklich schon beim ersten Auspacken sehr gut an und macht einen sehr wertigen Eindruck. Das glänzende Cover lässt die Farben richtig strahlen und durch die Wattierung macht es einen sehr edlen Eindruck.
Da ich einige Bilder auch auf 2 Seiten positioniert hatte, war ich sehr gespannt, wie Saal Digital das „Knickproblem“ löst. Und ich muss sagen, es gibt kein „Knickproblem“. Die Bilder laufen nahtlos von einer auf die andere Seite, ohne das man den Knick überhaupt erkennt. Dieses gelingt durch eine spezielle Bindetechnik, die sogenannte Panorama-Bindung.
Generell sind die einzelnen Fotoseiten sehr fest und sozusagen massiv. Man hat überhaupt nicht das Gefühl das man bei vielen anderen Fotobüchern von verschiedenen Discountanbietern hat, also die Angst das es nach mehrmaligem Durchblättern einfach auseinanderfallen könnte

Fazit

Meine Erwartungen wurden nicht nur erfüllt, sie wurden tatsächlich übertroffen. Das ganze Buch fühlt sich sehr wertig an, von der ersten Seite bis zur letzten.
Die Druckqualität ist wirklich sehr gut, die Farben strahlen wo sie sollen und sind gedämpft, wo ich es wollte. Man bekommt seine Bilder tatsächlich so entwickelt, wie man es sich selbst gewünscht hat.
Ich habe für 42 Seiten mit wattiertem Umschlag knapp 40€ bezahlt, das ist bei der gebotenen Qualität wirklich absolut empfehlenswert.
Auf der Seite http://www.saal-digital.de/fotobuch/fotobuch-kennenlerngutschein/ gibt es übrigens auch einen 15€ Willkommensgutschein für euer erstes Fotobuch.

Flugplatzfest Borkum 2016

Es war wieder einmal Flugplatzfest auf Borkum.
Dieses Jahr habe ich mir dann auch einmal einen Rundflug gebucht, so dass ein paar hübsche Bilder unter dem Thema „Borkum von Oben“ entstanden sind.

Heiter & Kommodig – Der Januar auf Borkum

Der erste Monat des Jahres liegt nun schon hinter uns und rückblickend muss man sagen: Hätte die Insel besser ins Jahr 2016 starten können? Nein!
Eine volle Promenade zum wunderbaren Silvesterfeuerwerk und das Ganze bei angenehmen Temperaturen.

Dann zum traditionellen DLRG Neujahrsbaden strahlend blauer Himmel, Sonnenschein und fantastische Stimmung bei allen. 384 mutige Frauen und Männer stürzten sich in die Fluten, stellten einen neuen Teilnehmerrekord auf und wurden dabei von mehreren Tausend Menschen auf der Promenade angefeuert und bestaunt.

Am ersten großen Abreisewochenende des Jahres dann wieder das vertraute Geräusch von Koffern, die in Richtung Inselbahnhof gezogen werden. Am Samstag noch bei viel Sonnenschein, am Sonntag folgte dann der Wintereinbruch mit sehr viel Eis auf den Wegen durch die Stadt.

Und dann, als auf der Insel wieder die so typische Winterruhe eingekehrte, kam er endlich, der erste Schnee des Jahres.
Am Anfang nur kurz für ein paar Stunden, ein kleiner Überraschungsbesuch am späten Donnerstagabend, doch dann, passend zum nächsten Wochenende, kam er zurück und hüllte die ganze Insel ein.
Die Inselgäste konnten bestaunen, wie sich ein wunderschöner Sandstrand in eine richtige Winterlandschaft verwandelt. Schneemänner und Schneerobben wurden gebaut, Schneeballschlachten und ausgedehnte Winterspaziergänge gemacht und so mancher genoss diesen heimeligen Anblick mit einem heißen Kakao oder einem typisch friesischen Grog und wärmte sich so von innen.

Wenn der Fotograf dann auch noch mehr Licht bekommt ist er nicht mehr zu halten :-DGenießt das Wochenende

Posted by Torsten Dachwitz Fotografie on Samstag, 16. Januar 2016

Generell genießen die meisten Urlaubsgäste um diese Jahreszeit die Ruhe auf der Insel, es ist einfach unglaublich kommodig (Plattdeutsch für bequem, behaglich, gemütlich) im Januar.
Es gibt keine Menschenmassen mehr in den Straßen, keine vollen Gänge in den Supermärkten, freie Plätze in Restaurants und auf langen Spaziergängen über die Insel kann man fast stundenlang laufen ohne jemandem zu begegnen.

Erholung ist das Wort des Januars, Gäste, Insulaner und Insel selbst atmen einmal tief durch und erholen sich jetzt so richtig vom letzten Jahr.
Aber doch tut sich gleichzeitig allerhand, viele Handwerker arbeiten fleißig, räumen aus und richten neu ein, Geschäfte wechseln Ihren Standort und die Insulaner und Betriebe machen sich Gedanken, was man für die neue Saison verändern könnte um sich und den Gästen noch mehr bieten zu können und das Erlebnis Borkumurlaub zu verbessern.
Abends sitzen Urlauber und Insulaner dann andächtig nebeneinander in Gaststätten und Restaurants, tauschen sich aus, halten Klönschnack und genießen einfach das Gefühl, das Hektik und auch Stress des normalen Alltags auf einmal ganz weit weg sind.

Auf keine Zeit im Jahr trifft die Insellosung wohl so sehr zu wie auf den Winter:
Mediis Tranquillus in Undis, ruhig inmitten der Wogen.

Internet trifft Insel – #Bloggenmitherz #5

Genug gebastelt und die Finger zusammengeklebt, ab ging es an die frische Luft!
Und wenn man in der Nähe des Weltnaturerbe Wattenmeer in der Jugendherberge Borkum ist, was liegt da Näher als diesen absolut einzigartigen Mikrokosmos einmal genauer unter die Lupe bzw. die Füße zu nehmen!
Unsere beiden Organisatorinnen hatten uns dafür eine Tour bei dem, meiner Meinung nach, besten Wattführer Borkums gebucht. Albertus „Bertus“ Akkermann, bekannt aus einigen NDR und ZDF Beiträgen, sang schon mit Ina Müller zusammen im Borkumer Watt und hatte auch für uns sein Schifferklavier mitgebracht, so dass die Vorfreude minütlich stieg.
Schnell die Schuhe ausgezogen und schon ging es los, hinein in einen für viele völlig unbekannten Lebensraum:

Wattenmeer - Oh Watt'n'Meer
Wattenmeer – Oh Watt’n’Meer

Nachdem die ersten Watttypischen Leckereien zur Freude der anwesenden Foodblogger besprochen wurden, hatte ich die zweifelhafte Ehre einen Happen vom Strand-Beifuß zu kosten. Diese kleine aber feine Pflanze hat die Eigenschaft die Geschmacksnerven für knapp 8 Stunden zu betäuben. Was allerdings gegen den sehr bitteren Geschmack, der beim Kauen entsteht, leider nur begrenzt hilft…
Aber es ging weiter und immer tiefer ins Watt hinein, vorbei an Prielen, Schlicklöchern und kleinen Sandbänken. Spontan wurden kleine Zwischenstopps eingelegt und die Bewohner des Watts in Augenschein genommen. Kleine Krebse, springende Schwertförmige Scheidenmuscheln und Herzmuscheln, die sich selbstständig wieder im Watt vergraben gab es zu entdecken.
Hier einmal die Herzmuscheln im Video:

Und da Albertus Akkermann auch unter dem Begriff „Der singende Wattführer“ bekannt ist, ließ er es sich natürlich auch nicht nehmen, uns immer wieder Kostproben seiner Werke zu Ohren kommen zu lassen (und merke: Nicht alles gibt es auch bei Triangel).
Hier mal knappe 1,5 Minütchen von einem selbstkomponierten Lied extra und exklusiv für euch mitgefilmt:

Nach einer großen Runde durch das Watt kamen wir dann einem der Schlicklöcher an, die „Bertus“ schon zu Beginn erwähnt hatte. Von außen wirkt es doch noch recht unscheinbar, aber beim betreten merkt man doch deutlich, dass es den Treibsand aus altbekannten Kindercartoons tatsächlich gibt. Ich hatte auch hier die Ehre, das „Versuchskaninchen“ zu spielen und so sah das ganze dann aus:

Ich Im Watt
Ich Im Watt

Danach wurden die Füße noch schnell im Priel abgespült, am Rasen abgetrocknet und schon ging es zurück zur Jugendherberge.

Was mich und die anderen dort erwartete, lest Ihr morgen hier, bis dahin hier noch ein paar Bilder unseres Ausflugs ins Watt:

Internet trifft Insel – #Bloggenmitherz #4

Hui, und so schnell sind 3 wunderbare und pickepacke volle Tage schon wieder vorbei. Eben kam es mir noch so vor, als wären die „Europäer“ grade erst von der Fähre geklettert und nun sind sie vor einigen Stunden schon wieder auf die Helgoland geklettert und haben die Rückreise nach Emden angetreten.
Aber eins nach dem anderen…

Der Samstagvormittag stand ganz im Zeichen der gelebten Diskussion.
Das Thema „Was von der Herzensbloggerei übrig blieb“ wurde fleißig besprochen und es gab viele ähnliche Meinungen zu hören aber auch neue Impulse und Ideen traten zu Tage.
Sandra versuchte uns dann auch einmal die andere Seite der Herzbloggerei näher zu bringen. Nämlich die Welt der Marketingmenschen und PRler. Fantastisch visualisiert durch das folgende Foto:


Direkt im Anschluss stieg Katja ein, bei Ihr ging es um die Frage „MediaKit – Was ist das und warum sollte ich so etwas haben“. Auch hier gab interessante Einblicke in die Materie und zusätzlich gleich noch einen kleinen, total analogen Leitfaden mit an die Hand, welchen die Bine doch direkt mal digitalisiert hat:


Dann wurde noch ein wenig für die Logbücher gebastelt, ja wirklich GE-BAS-TELT!
Da ich die Rolle des Quotenmannes eingenommen hatte, war mir ja durchaus bewusst auf was ich mich einlasse. Aber da Schere, Kleber und vor allem die Kombination von beidem schon zu meinen Schultagen absolut nicht zu meiner Stärke zählten, stand ich nun vor meiner mit Abstand größten Herausforderung des Wochenendes. Es sollte also ein Logbuch entstehen, gefüllt mit Erinnerungen, Gedankenspielen und allem, was uns an diesem Workshopwochenende begleitete.
Ich gab mir große Mühe, die liebevoll von Bina vorbereiten Memorybooks nicht direkt völlig zu verhunzen und überhaupt erst einmal einen Geistesblitz zu haben. Und ganz ehrlich gesagt, spontan geforderte Kreativität gehört scheinbar wirklich nicht zu meinen Stärken. Zumal das in großer Vielfalt vorhandene Material es mir auch wirklich nicht leichter machte. Und so rannten die Zeiger der Uhr weiter und weiter und am Ende der ersten Bastelzeit angekommen, hatte ich es immerhin geschafft, einen Bogen Papier in die gewünschte Größe zu zerschneiden. Wenn auch mit einer Schneidemaschine 🙂

Nach dieser völligen kreativen Erschöpfung ing es auch schon mit Albertus Akkermann ins Watt. Doch dazu gibt es dann morgen mehr…

Borkum im März

Da ist der März erst wenige Tage alt und doch zeigt er sich, wettertechnisch gesehen, schon von seiner absolut besten Seite.
Besonders zur Freude der vielen Karnevalsflüchtlinge aus dem Rheinland schien am heutigen Sonntag fast durchgehend die Sonne und nur das ein oder andere kleinere Wölkchen ließ sich am Horizont blicken.
Also rauf aufs Rad und mal ein paar Bilder von Ecken gemacht, die es hier bisher noch nicht zu sehen gab.
Dieses Mal gibt es Bilder aus dem Bereich Ostland, der Steerenk-Klipp Aussichtsdüne und vom Seedeich.
Von den Panorama Bilder habe ich immer 2 verschieden nachbearbeitete Versionen hochgeladen, also nicht wundern.