Buch: Arno Strobel – Das Skript

Arno Strobel - Das Skript

Arno Strobel - Das Skript © S. Fischer Verlag GmbH

Kurzzusammenfassung:

Eine Studentin bekommt per Post rätselhafte Botschaften zugeschickt – auf Menschenhaut geschrieben. Die Polizei verdächtigt den früheren Bestsellerautor Christoph Jahn: In dessen Roman schneidet ein Serienkiller jungen Frauen die Haut vom Körper, um darauf den Anfang seines Romans, der von allen Verlagen abgelehnt worden ist, auf grausige Weise neu zu schreiben. So erhofft er sich die Aufmerksamkeit für sein Werk, die es seiner Meinung nach verdient hat. Doch Jahn schiebt die Schuld auf einen geisteskranken Fan, der bereits vor Jahren Verbrechen aus seinen Romanen ›nachgestellt‹ haben soll, aber nie gefasst wurde. Die grausige Geschichte scheint sich zu wiederholen …

© S. Fischer Verlag GmbH 

Kritik:
Arno Strobel gelingt es mit seiner gut verständlichen, klaren Sprache den Leser gleich von Beginn an in seinen Bann zu ziehen und er lässt Ihn auf den ganzen 382 Seiten auch nicht wieder los.
Das zwar charakterlich grundverschiedene Team aus Hauptkommissarin Matthiessen und Oberkommissar Erdmann harmoniert vom Zusammenspiel her sehr gut und würde sich sicherlich auch noch für weitere Bücher eignen.
Das Buch ist packend geschrieben und wartet am Ende tatsächlich mit einer doch sehr überraschenden Wendung auf.
Insgesamt gibt es natürlich auch hier, wie bei so manchen “Thrillern” einige etwas heftigere Stellen, diese halten sich aber in Grenzen.

Das Buch bekommt von mir eine klare Kaufempfehlung!
Kaufen kann man das ganze natürlich unter anderem bei Amazon für 8,99€.

Autor: Arno Strobel
Verlag: Aufbau Verlag GmbH & Co. KG
Seiten: 382
ISBN: 978-3596191031
Preis: 8,99€

Lesedauer: 3,5 Stunden
Wertung (Schulnoten): 2

effect Sticks – Der Test!

Vor ein paar Tagen erreichte mich ja ein Paket der effect Sticks, dass ich hier schon kurz erwähnte.
Jetzt wird es dann aber auch Zeit, ein paar Worte zum Produkt selbst verlieren:

Die effect Sticks könnt Ihr im Einzelhandel in der praktischen 10er Pappschachtel kaufen, wahrscheinlich für ca. 3,99€. Das entspricht dann logischerweise einem Dosispreis von knapp 40 Cent, was für einen Energydrink sehr sehr günstig ist.
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Jon Stewart vs. Stephen Colbert

Cross Promotion par excellence:
Jon Stewart und Stephen Colbert liefern sich eine Verfolgungsjagd, deren Grund völlig unwichtig ist, begegnen dabei vielen Menschen, was auch völlig unwichtig ist und stürmen durch die Straßen New Yorks, was auch völlig unwichtig ist.
Was bleibt: 2 großartige Charaktere, die sich selbst nicht zu Ernst nehmen: Großartig!

Bück Dich Hoch – Deichkind

Sozialkritischer als jemals zuvor und dabei immer voll auf die 12: Deichkind sind zurück!
Hier Ihr neuestes Meisterwerk, welches schon einen grandiosen Vorgeschmack auf die Live Konzerte ermöglicht:

http://www.tape.tv/vid/225171
(Ach wie schön, dass Tape.tv verhindert das man Videos einbettet… Saftladen…. Also Sorry für den Umweg… Und auf YouTube ist es noch nicht verfügbar, reiche es aber nach, sobald ich eine Möglichkeit gefunden habe.)

Leseempfehlung: “Ein in sich abgeschlossener Mikrokosmos”

Unbedingt lesen:

Ein in sich abgeschlossener Mikrokosmos bei ad sinistram
Auszüge:

Es ist kein Privat-, kein Fernsehsender – RTL ist mehr: es ist ein Lebensgefühl. Mein RTL, nennt sich das dann. Wie der Springer-Konzern in seinem täglichen Blatt, so spiegelt auch RTL seiner Kundschaft einen Mikrokosmos vor.

Bei RTL Television ist es eine Mischung aus Spektakel und Freak-Show, aus wöchentlich präsentierten TV-Highlights des Jahres, zu Sensationen mutierte Sensatiönchen und emotionalen Aufdringlichkeiten.

Niedlich, wie der Dieter sabbert, wenn er halbbedeckte Titten sieht – neben ihm eine weibliche Jurorin, gekleidet wie die Rosi, die unter Zwounddreißig Sechszehn Acht zu erreichen ist, die argwöhnisch spöttelt, wenn Dieter Brüste als Alleinstellungsmerkmal einer Kandidatin unterstreicht und ihn nicht abstraft, sondern verliebt den Oberarm tätschelt.

Also auf jedenfall mal besuchen und den Text lesen!

“Bild für alle” – Ob Sie wollen oder nicht!?

Laut einem Artikel von DWDL.de und anderen “Mediendiensten”, die Ich jetzt aus Sympathiegründen nicht nenne, plant der Springerkonzern am 23. Juni 2012 BILD an ca. 41 Millionen Haushalte zu verteilen. Ganz egal ob ein “Keine Werbung” Aufkleber auf dem Briefkasten angebracht ist oder nicht (Bild nennt das übrigens liebevoll “Haushalte inkl. Werbeverweigerer”). Finde ich jetzt ja schon einmal etwas schwierig, da diese “Zeitung” ja in dem Fall nichts anderes als Werbung ist!

Wer aber weiterhin auf den ersten Blick denkt “Oh nette Sache” oder “Mensch, die machen ja mal was” hat nur teilweise Recht. Denn ja, die machen tatsächlich was. Und zwar jede Menge Geld verdienen, denn nichts anderes steckt vermutlich hinter dieser ach so großzügigen Geste.
Hier einmal die Anzeigenpreise:

1/1 Seite : 4.000.000,00 €
1/2 Seite : 2.200.000,00 €
VIP-Streifen : 1.300.000,00 €

Wenn man sich jetzt einmal eine durchschnittliche Bildzeitung ansieht (In der Erinnerung oder irgendwo im Netz, bitte auf gar keinen Fall kaufen!), weiß man ungefähr wie viel Werbung in dieser “Zeitung” ist. Es wird also durchaus recht Hohe Einnahmen geben.

Wenn man sich dann die Auflage der Bild einmal anschaut, kann man sich vielleicht vorstellen, wie niedrig die Druckkosten bei einer derart hohen Auflage vermutlich sein müssen.
Und da das ganze ja einen “Editionscharakter erhalten und einen Bogen von der Vergangenheit in die Zukunft spannen” wird, werden auch vermutlich die Arbeitskosten der Redakteure nicht sehr hoch ausfallen, da man sich viel im eigenen Archiv bedienen kann und einfach nochmal die “schönsten” Geschichten druckt.
Und da die Verteilung vermutlich über die Deutsche Post erfolgen wird (die haben ja sowieso einen ganz guten Draht zu einander), müssen auch keine Extra Löhne für Zusteller gezahlt werden!

Also alles in allem nur eine große Marketing Masche, mit dem Ziel mit möglichst wenig Arbeit möglichst viel Geld zu verdienen!

Noch einmal zu den “bösen” Menschen, die keine Werbung erhalten wollen:
Freut euch, dass Ihr Sie bekommt, schreibt “Annahme verweigert / Zurück zum Absender” auf die Zeitung und werft sie in den nächsten Briefkasten (natürlich nur, wenn Ihr die Bild wirklich von der Post bekommen habt)!
Wobei mir da ja fast schon die armen Briefkastenleerer etwas Leid tun.

Die komplette Verkaufspräsentation in bekannt marktschreierischer Form vom Axel Springer Verlag gibt es übrigens hier.

Und zum Abschluss verweise ich, voller Hoffnung noch auf folgendes:

Wann stirbt Bild?

Wann stirbt Bild?


Diese Grafik stammt von Hannes Griepentrog und wurde auf seinem sehr lesenswerten Blog veröffentlicht!