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Borkum – Saison der Sinne

Ihr habt hier ja schon das ein oder andere Bild von meiner Wahlheimat gesehen.
Heute präsentiere ich euch aber mal bewegte Bilder: Den neuen Imagefilm über die Saison der Sinne auf Borkum.
Die Firma Creoflux hat hier großartiges geleistet und wunderschöne Bilder fantastisch zusammengeschnitten.

Also schaut es euch an:

Hier noch der kurze, offizelle Pressetext:

Eine Nordseeinsel in der kalten Jahreshälfte aufzusuchen, bedeutet vor allem eine „Reise ins Innere“: Entschleunigung, durchatmen, bei sich sein.
creoflux liefert hier bewusst keinen Imagefilm mit „Erklärbar“ und Faktengewitter – etwas Sinnliches musste her. Und für etwas Sinnliches können Regen, karge Bäume und einsame Strände großartige Zutaten sein – erst recht, wenn man die Insel gedanklich zur Person macht und an sie eine Liebeserklärung richtet 🙂

Borkum bleibt Borkum und Borkum bleibt bunt

Da stöbert man früh Morgens nichts ahnend durch seinen Twitterfeed und stellt fest, dass sich der Blog Politically Incorrect neuerdings auch um das wunderschöne Borkum kümmert.
Und Nein, es geht nicht schon wieder um den Vögelurlaub sondern um etwas angeblich viel schlimmeres. Was mir persönlich allerdings noch gar nicht aufgefallen ist, aber:

Die islamische Besetzung der Insel Borkum hat begonnen

So! Und wie äußert sich das also?
Andreas F. (mehr ist über den Autor des Beitrags nicht zu erfahren) sieht auf einmal nur noch verhüllte und verschleierte! Überall! In der Stadt! Vor der Eisdiele! Und, sogar am Strand!

Sie liegen – noch – etwas abseits in der mitgebrachten Strandmuschel, den umwickelten Kopf darin versteckt, den übrigen Körper in Mäntel, Jacken und lange Hosen gehüllt, in der hochsommerlichen Sonne am Borkumer Strand. Nur ein Alptraum? Leider nein.

Unverschämtheit! Gäste! Die auch noch hier Geld für Ihren Urlaub ausgeben! Und die liegen am Strand! Was denken die sich denn dabei! Da kann ja jeder kommen, der hier seinen Urlaub verbringen will und dafür bezahlen möchte!

Früher wäre hier ja noch alles ganz toll gewesen, christliche Gesangstunden am Strand, Morgenandachten, Lagerfeuer, Fackelmärsche, Bundesweite Postkartenaktionen, Bäder-Antisemitismus… Oh, soweit hat der Verfasser ja gar nicht argumentiert (obwohl all das tatsächlich zur Geschichte der Insel dazugehört). Aber man merkt ihm deutlich an, wie sehr in die Vielfalt, die sich in den letzten Jahren hier entwickelt hat, quasi ankotzt. Und wie sehr er sich anstrengen musste, nicht wortwörtlich „Früher war alles besser“ & „ich bin zwar kein Rassist, aber“ zu schreiben.

Ich frage mich wirklich, was in den Köpfen solcher Menschen vorgeht.
In den letzten Jahren hat sich meiner Meinung nach auf Borkum sowohl von Insulaner Seite als auch von den Touristen aus eine gute, tolle und freundliche Mischung aus verschiedenen Kulturen und Menschen ergeben. Die alle gut und problemlos miteinander auskommen, sich helfen, wenn Hilfe benötigt wird und, von der Insulaner Seite aus, alles geben um den zahlenden Gästen hier einen tollen und unvergesslichen Urlaub zu ermöglichen.
Deutsche, Italiener, Albaner, Kroaten, Polen, Türken und und und geben alle zusammen Ihr bestes um die Insel gemeinsam weiterzuentwickeln (zuletzt klar sichtbar bei den Überlegungen zum Zukunftsprojekt Borkum 2030).
Und jetzt kommt ein einzelner und wittert hier den Untergang des christlichen Abendlandes, weil er es geschafft hat, eine Person (vermutlich ungefragt) in der Innenstadt zu fotografieren?
Das kann doch nicht wirklich sein, dass wir uns hier von einzelnen erzählen lassen müssen, das die Kulturinsel bald zu Moschee umgebaut wird?

Das ist billige und heuchlerische Panikmache, gegen die aktiv vorgegangen werden muss und die nicht einfach still hingenommen werden darf.
Denn Borkum wird nicht Börküm sondern Borkum bleibt Borkum und Borkum bleibt bunt!

Entscheidend ist die Entscheidung – Der Aufklärungsfilm über Organspende mit Joko & Klaas

Der Verein Junge Helden präsentiert hier einen halbstündigen Aufklärungsfilm zum Thema Organspende.
Damit auch die jüngere Zielgruppe sich für das Thema interessiert, wurden Klaas Heufer-Umlauf und Joko Winterscheidt als Erklärbären eingesetzt.
Nun aber erstmal zum Film, mehr über Junge Helden gibt es nach dem Video!

Junge Helden e.V. wurde 2003 von Claudia Kotter, ihrer Familie und Freunden gegründet und möchte nicht missionieren, sondern informieren über das Thema Organspende.
Der Verein verteilt bundesweit Organspendeausweise und versucht Menschen zu einer selbstbestimmten Entscheidung motivieren. Wobei das Hauptziel die generelle Entscheidung ist und nicht ob es sich dabei um JA oder NEIN handelt.
Dieses vor allem daher, da nur 25% der Bevölkerung einen Organspendeausweis besitzen, aber 90% eine Meinung zu dem Thema haben, sie aber meist nicht schriftlich fixiert haben.
Mehr Infos hier im „Beipackzettel“

Und da dieses Thema uns alle schneller angehen könnte, als und eigentlich lieb ist, meine Bitte:
Macht euch gedanken! Haltet diese schriftlich fest! Am besten in einem Organspendeausweis!

Steife Briese auf Borkum – Der erste Sturm des Jahres

Keiner von euch wird es in den letzten Tagen geschafft haben, den ständigen Wetterwarnungen und Meldungen zu entgehen, die uns darüber informierten, dass die Stürme „Elon“ und „Felix“ jede Menge Wind, Regen und Gewitter mit nach Deutschland bringen.

Hier auf dem kleinen Eiland mitten im Hochseeklima war es auch tatsächlich ziemlich windig und Regen gab es auch, im Vergleich zu anderen Teilen Deutschlands hat es uns aber wohl recht glimpflich erwischt.
Einige wenige Dächer weisen etwas weniger Dachpappe auf, manche Schilder stehen schief, aber im großen und ganzen war es hier recht harmlos.

Sicherlich wurde der ein oder andere Tourist, der sich unbedingt bei Windstärke 12 zur Promenade hochkämpfen musste, vielleicht umgeweht oder ähnliches, aber davon abgesehen, war und ist es schon ein tolles Schauspiel, wenn der Wind die Flut mit voller Wucht gegen die Promenade drängt und auf einmal der ganze, eigentlich so unglaublich weite Strand verschwunden ist.
Was ich damit meine?
Schaut euch die folgenden Bilder an und vergleicht sie mit anderen, die Ihr zum Beispiel schon aus dem Sommer kennt: