Allgemein, Marketing

Xbox One Test – Dritte Woche

Und nun sind auch schon 3 Wochen mit der Xbox One vorbei.
In der letzten Woche habe ich mir die Multiplayerfunktionen etwas genauer angeschaut.

Da auch ein zweiter Controller mitgeliefert wurde, konnte ich mit einer Freundin zusammen auch direkt einfach losspielen. Die Bildschirmaufteilung ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach einer kurzen Eingewöhnung kommt man damit auch gut zurecht.
Im Online Multiplayer gibt es die sogenannte Xbox One Smart Match Funktion, diese sorgt dafür, dass man mit sogenannten passenden Mitspieler zusammentrifft. Also was Spielerfahrung oder Sprache zum Beispiel angeht. Bei mir hat das insgesamt ganz gut geklappt, kann mich also nicht beklagen.
Auch die Tatsache dass man die Konsole weiternutzen kann, während passende Mitspieler gesucht werden, ist wirklich eine sehr gute Verbesserung im Vergleich zu früheren Konsolen.

Das Erfolgssystem das man sich im Spiel dauerhaft einblenden lassen kann um den jeweiligen Fortschritt zu erkennen, macht einen sehr guten und durchdachten Eindruck. Das was man schon erreicht hat und das was man noch bewältigen muss, wird übersichtlich in % angegeben und lässt sich auch mit Freunden direkt vergleichen.
Die Xbox Live Mitgliedschaft ist eine Sache für sich. Natürlich ist es verständlich und heutzutage fast überall so, dass die Hersteller sich Onlinespiele extra bezahlen lassen. Bei einem angenommen Preis von 500€ für die von mir geteste Konsolenversion bin ich aber der Meinung, dass zumindest eine Jahresmitgliedschaft schon mit dabei sein sollte. Denn schließlich leben Konsolen ja auch grade heutzutage vom Onlinespiel.

Halo Abgeschlossen
Halo Abgeschlossen

Mein Resümee der letzten 3 Wochen:

Ich hätte zu allererst einmal nie gedacht, dass ich wirklich Spaß an einer Wohnzimmerspielekonsole bekommen könnte. Und das hat fast vom ersten Tag an geklappt. Und auch meine Spielfertigkeiten haben sich nach und nach aber stetig verbessert.
Durch die Tatsache, dass die Xbox tatsächlich noch Rucksack-taugliche Maße aufweist, habe ich sie auch zu 2 verschiedenen Freunden mitgenommen, um sie dort vorzuführen. Und auch deren Feedback war sehr gut.

Forza Horizon 2
Forza Horizon 2

Am häufigsten hab ich Sie jedoch trotzdem im eigenen Wohnzimmer und zum Spielen genutzt. Ab und zu zum Skypen und selten auch einmal für Ausflüge ins Internet.
Ob ich 500€ dafür auch selbst ausgeben würde? Schwierig, ich glaube dafür war mein Ausflug in die Konsolenwelt jetzt doch noch etwas zu kurz. Aber: Vor 2 Wochen konnte ich mir das noch überhaupt nicht vorstellen, heute denke ich immerhin schon einmal darüber nach!

Allgemein, Marketing

Xbox One Test – Zweite Woche

Und schneller als gedacht ist auch die 2te Woche mit der Xbox One rum.
In dieser Woche habe ich den Fokus beim Testen mehr auf den Entertaimentbereich gelegt und vorallem geschaut, in wiefern die Kinect in die Bedienung ein bezogen werden kann.
Die Gestensteuerung um Fenster zu vergrößern oder zu verkleinern oder um Schaltflächen auszuwählen funktioniert nach einer kleinen Eingewöhnung nahezu perfekt. Auch die Sprachsteuerung ist einfach einzurichten und funktioniert dann genauso, wie man das eigentlich auch erwartet.
Beim Skypen vom Wohnzimmersessel aus wirkt es manchmal etwas putzig auf den jeweiligen Gegenüber wenn man mit den Händen wedelt um nebenher die Konsole zu bedienen, aber das mal nur als klitzekleines Manko. Apropos Skypen, von der Bild- und Tonqualität bin ich nach wie vor absolut begeistert und auch die angerufenen waren positiv gestimmt.
Nur ständige Updates trüben etwas den Spielspaß.

Update ShapeUp
Update ShapeUp

Das mitgelieferte Sportspiel Shape Up erinnert etwas an die von anderen Konsolen bekannten Varianten, macht aber durch die Kinect wesentlich mehr Spaß, da man deutlich besser eingebunden wird.
ShapeUp
ShapeUp

Im Xbox Store gibt es wirklich die verschiedenstens Arten von Spielen, mir persönlich haben es dann aber dann doch eher die Rennspiele angetan, bei den Shootern muss ich doch zugeben, dass ich die Steuerung über Maus und Tastatur noch bevorzuge. Aber vielleicht belehrt mich ja die 3te Woche da noch eines besseren.

Halo
Halo

Musik kann die Konsole über die Xbox Music App wiedergeben, dieses klappt problemlos und über längere Ladepausen konnte ich mich nicht beklagen.
Zum Filmeanschauen eignet sich zum einen das eingebaute BlueRay Laufwerk, was mit einer angeschlossen Heimkinoanlage richtig Laune macht. Aber auch die Filmwiedergabe über eine angeschlossene Festplatte macht Spaß.
Und durch das Splitscreen Feature kann man auch, wenn der Fernseher groß genug ist, neben dem Film auch noch schnell etwas im Internet suchen, zum Beispiel wenn einem ein Schauspieler bekannt vorkommt, man Ihn aber nicht zuordnen kann.
Und da ja heutzutage sozusagen alles vernetzt ist, gibt es natürlich auch für Xbox One eine Companion-App mit dem Namen Smartglass. Ich habe diese auf dem Ipad und einem Android Handy ausprobiert und besonders um schnelle Nachrichten auszutauschen ist es eine sehr gute Sache.

Allgemein, Marketing

3 Wochen mit dem Philips SHB9250/00

Die netten Menschen von Philips / WOOX Innovations haben mir vor 3 Wochen den neuen Philips SHB9250/00 für einen Test zur Verfügung gestellt.
Hier also dann einmal mein Fazit:

Die Verpackung entspricht dem üblichen Standard, schon von außen kann man erahnen, was einen im Inneren erwartet.
Im Lieferumfang befinden sich die üblichen Dokumente (Kurzanleitung, Garantiekarte) sowie ein USB Ladekabel und ein Audiokabel.

Über das USB Kabel lässt sich der Bluetooth Kopfhörer über den PC oder ein entsprechendes Ladegerät relativ zügig aufladen, das Audiokabel kommt immer dann zum Einsatz, wenn der Akku leer ist und man trotzdem Musik hören möchte.

Die Optik des Kopfhörers ist gut, er ist recht schlicht gehalten, es dominiert schwarz und eine kleine leicht rosé-golden schimmernde Applikation. Die Hörmuscheln lassen sich drehen, so dass der Kopfhörer auch platzsparend verstaut werden kann.
Die Verarbeitung darf man auch gelungen nennen, nichts quietscht oder knatscht.
Der Kopfhörer gehört zu den On-Ear-Hörern, das heißt er wird auf den Ohren getragen. Durch die weiche Polsterung passt er sich perfekt an und drückt auch nicht.

PHILIPS SHB9250/00
PHILIPS SHB9250/00

Um den Kopfhörer in Betrieb zu nehmen, reicht bei Android Handys mit NFC ein leichtes aneinanderhalten und schon wird der Kopfhörer erkannt und verbunden.
Die Verbindung mit einem IPad lässt sich auch sehr schnell über die Bluetoothfunktion herstellen. Bei beiden Geräten kann sich die Bluetoothreichweite auch sehr sehen lassen, einfach mal den Raum wechseln ist also überhaupt kein Problem.
Während bei Android nur der Kopfhörer als verbunden angezeigt wird, kann unter iOS zusätzlich noch der aktuelle Akkuladezustand angezeigt werden. Ein sehr hilfreiches Feature.

Zur Klangqualität:
Ich habe mit verschiedenen Musikgenres (Rock, Electro, Jazz) probegehört und bin sehr angetan. Sowohl die Höhen als auch Tiefen klingen klar und nicht verzerrt. Und das sollte ja bei einem Kopfhörer eigentlich genauso sein und diesen Job erledigt der Philips SHB9250/00 absolut problemlos.
Durch das auf dem rechten Ohrhörer angebrachte Smart-Touch Bedienfeld kann die Musikwiedergabe gesteuert werden, ganz ohne das Handy oder Tablet zur Hand nehmen zu müssen. Lauter und Leiser, Lieder weiter zu springen oder zurück zu gehen oder die Wiedergabe zu pausieren klappt ganz einfach über kleine Streichbewegungen.
In Verbindung mit einem Mobiltelefon kann der Kopfhörer natürlich auch als Headset benutzt werden, auch hier klappt die Steuerung problemlos über das Smart-Touch Bedienfeld.

Was mir persönlich fehlt ist ein kleiner Beutel zur Aufbewahrung oder zum Transport, ansonsten bietet der Philips SHB9250/00 wirklich alles, was man derzeit von einem Kopfhörer erwarten kann.

Allgemein, Marketing

Nun befindet sich die Xbox One eine gute Woche in meinen Händen, daher heute mal ein paar Worte zum ersten Eindruck.
Verpackungstechnisch war ich doch ziemlich überrascht, wie groß das Paket ist. Allerdings steckte auch eine ganze Menge drin: Konsole, Stereo Headset, 2ter Controller und 4 Spiele.

Xbox One Lieferumfang
Xbox One Lieferumfang

Also schnell die Konsolenverpackung aufgemacht und gleich ein 2tes Mal überrascht worden. Die Xbox One ist schon ein ganz schöner Brocken, dass kann man nicht anders sagen. Passte aber trotzdem wunderbar in meinen TV Schrank. Das Verkabeln und auch die Ersteinrichtung gingen super schnell vonstatten, so dass ich dann direkt losspielen wollte. Beim Verkabeln noch die USB Buchsen, leider auf der Rückseite, entdeckt und direkt als Pluspunkt im Kopf abgespeichert.

Wollte trifft es sehr genau, denn erst einmal musste ein etwa 2GB großes Update heruntergeladen werden.

Update Xbox
Update Xbox

Und da ich, als absoluter Konsolenneuling, direkt Halo spielen wollte, musste ich noch ein weiteres, 18GB(!!) großes, Update über mich ergehen lassen.
Update Halo
Update Halo

In der Zwischenzeit hab ich mich dann näher mit Controller und Headset beschäftigt und war bei beidem über die gute Verarbeitung und das gute Handling erstaunt. Als dann das Update fertig war direkt einmal ein paar Runden angetestet und direkt gemerkt, dass ich noch sehr viel lernen muss.
Also schnell das nächste Spiel eingeworfen, das obligatorische Update abgewartet und direkt ein paar Runden bei Forza Horizon 2 gedreht. Schon deutlich mehr meins und gefühlt liegt es mir auch deutlich besser als Shooter.
Die vorinstallierten Apps und vorallem Skype machen einen guten Eindruck und grade vom Sofa über den Fernseher skypen ist echt eine prima Erfindung!

Xbox Live konnte ich bisher noch wirklich testen, da trotz aktivierter Mitgliedschaft bei jedem Goldinhalt immer wieder nur das „Kaufe die Goldmitgliedschaft“ Fenster aufging. Aber vielleicht finde ich noch einen Weg.
Am Wochenende dann die Xbox schnell einmal abgebaut und bei einem Kumpel an den Beamer angeschlossen. Wow, da macht Autorennen gleich noch viel mehr Spaß und man fühlt sich so wirklich mehr als nur mittendrin.

Forza auf dem Beamer
Forza auf dem Beamer

Jetzt nach einer Woche zeigt der Controller noch immer keine Ermüdungserscheinungen was die Batterielebensdauer angeht, daher bin ich sehr gespannt, was mich noch erwartet!

Allgemein, Gedanken, Marketing

Diese Frage habe ich mir schon früher oft gestellt und seit dem wunderbaren #bloggenmitherz Wochenende ist sie mir wieder vermehrt im Kopf herumgeschwirrt.

Unter anderem kamen wir in der Gesprächsrunde darauf, wie wir als Blogger zu Kooperationen, Promotion- oder Marketingaktionen stehen.
Da ich ja in der Vergangenheit tatsächlich immer mal wieder bei verschiedenen Aktionen, sei es von Ebuzzing / Trigami, Trnd oder LED Lenser, mitgemacht habe, gehöre ich ja tatsächlich zu den direkt betroffenen.
Und ja, ich habe bei all diesen Aktionen sicherlich auch direkt profitiert, sei es dadurch, dass ich die Möglichkeit hatte, neue Produkte auszuprobieren und manche davon sogar auch zu behalten, sei es dadurch, dass bei manchen Aktionen sicherlich sogar, wenn auch sehr geringe, Geldbeträge geflossen sind.

Auch der ein oder andere aus der Runde hatte schon ähnliche Erlebnisse, hat in seiner Reisebloggertätigkeit bestimmte Hotelübernachtungen umsonst bekommen, hat Fotos über gesponserte Drucker gedruckt, plötzlich ganz bestimmte Kuchen oder Torten oder Kekse gebacken und und und. Diese Reihe könnte man sicherlich noch weiter forsetzen.

Und jetzt tauchten in meiner kleinen Internetwelt immer mal wieder Berichte über ein Bloggerevent eines Handelsunternehmens auf. Dieses war wohl das erste seiner Art und daher in Details auch noch verbesserungswürdig, aber darum geht es mir auch gar nicht. Sondern die Tatsache, dass der Beste Eventrückblick mit einem 50€ Gutschein ausgezeichnet werden soll.
Das macht das ganze meiner Meinung nach schon direkt deutlich schwieriger, denn, sind wir doch einfach mal ehrlich, wie wahrscheinlich ist es denn bitte, das die sich einen kritischen Beitrag aussuchen, der wirklich gut geschrieben ist, und nicht einen, der alles in tollen Pastellfarben zeichnet und ganz ganz toll findet, aber nur voller leerer Worthülsen steckt. Und das finde ich persönlich gesehen, bitter. Erst einladen, Dinge etwas günstiger verkaufen und dann noch den auszeichnen, der den besten PR Text geschrieben hat, naja naja naja….
Aber vielleicht klappt das ja auch bei der Neuauflage deutlich besser.

Sicherlich jetzt mag der ein oder andere sagen:

Hallo! Aber deine Testberichte sind aber auch irgendwie immer voll positiv und ohne viel Gemecker und sowas alles! Also red nicht!“

Stimmt, das sind Sie. Dieses hat in der Regel einen einfachen Grund:
Ich suche mir bewusst aus, über was ich berichte, es muss also interessant sein und zu mir passen (wer will hier schon etwas über Stricksockenschablonen lesen).
Ich bekomme das Produkt und kann mich in Ruhe damit auseinander setzen.
Und ich lasse mir, bevor ich mir das Produkt überhaupt ansehe, zusichern, dass ich schreiben kann was und wie ich will. Natürlich will kein Hersteller oder Partner einen harschen Verriss lesen und die meisten legen schon Wert darauf, dass man sachlich berichtet. Aber genau das ist es ja auch, was ich will. Sachlich heißt ja schließlich nicht übertrieben.
Wenn ich eine Lampe zugesendet bekomme, die Ihren Zweck vollkommen erfüllt, dann schreibe ich das auch. Wenn das Armband, das mir leihweise überlassen wird, nicht übertrieben hochwertig wirkt, schreibe ich das allerdings auch. Ganz einfach weil es so ist und jeder Hersteller auf dieser Welt damit leben muss, dass man teure Artikel auch kritisch hinterfragen muss.
Und ganz ehrlich, so und nicht anders sollte es doch auch eigentlich sein.

Ich bin also für mich selbst ziemlich im Reinen mit mir und meiner Käuflichkeit.
Denn die Antwort auf die oben gestellte Frage ist ganz klar: Ja, aber nur zu meinen eigenen Bedingungen und schon gar nicht für jeden.

Und wenn ich dann so völlig entspannt in meiner kleinen Twitterwelt lese, wie manch einer „ganz ganz tolle Hotels empfiehlt, die total super, chillig, gemütlich und klasse“ sind und sie ganz ganz dringend weiterempfiehlt, auf Nachfrage aber nicht mal die grobe Preiskategorie nennen kann, weil man ja „irgendwie eingeladen ist von Firma XYZ“ ist oder jemand das X-te Mal den neuen Nagellack / Haartrockner / Badeschwamm von BlaBlaBlub als „einfach voll perfekt für immer und ganz leicht und einfach und toll und günstig und hochwertig und super und Weltrettend“ erwähnt, fotografiert oder in die Kamera hält und auf Nachfrage zum Produkt nur sagen kann „Keine Ahnung, was weiß ich, hab ich zugeschickt bekommen“, dann, ja dann regt mich eure Käuflichkeit wirklich auf.

Beschäftigt euch doch bitte etwas mit dem was Ihr testet, schreibt nicht nur Produktflyer ab oder wandelt den Vortrag des CEOs / Vertreter nicht einfach in eure eigenen Worte um. Nutzt dieses Ding zwischen euren Ohren! Hinterfragt! Informiert euch! Seht es als Arbeit und nicht als Geschenk des Himmels, investiert also etwas Zeit anstatt einfach zu warten, bis der Paketbote das nächste Schlaraffenlandpaket zu euch bringt.

Klar, nicht jede Firma mag das und kann vor allem auch damit umgehen.
Ich habe tatsächlich auch schon böse Mails von Firmen bekommen oder Aufträge erst gar nicht zugeteilt bekommen, als ich auf meine Bedingungen hingewiesen habe, aber mal ganz ehrlich:
Ihr seid es eigentlich euch, eurem eigenen Gewissen und vor allem aber auch euren Lesern schuldig!
Die wollen schließlich wissen, was das Ding / das Hotel wirklich kann und ob es wirklich gut und empfehlenswert ist.
Und nicht auch bei euch noch stumpf mit nicht hinterfragter Werbung zugetextet werden, dafür gibt es doch schon Fernsehen und die Bildzeitung!
Wenn eine Firma wirklich zu seinem Produkt steht, können die auch Kritik ab! Bestenfalls antworten Sie sogar darauf und setzen sich aktiv damit auseinander!
Vielleicht könnt ihr durch Objektivität sogar dazu beitragen, die nächste Generation zu verbessern oder kleine Unstimmigkeiten zu beheben.
Aber all das geht nur, wenn Ihr ehrlich seid! Zu euch selbst, zu eurem Auftraggeber und zu euren Lesern!

Marketing

Test: LED LENSER® NEO Stirnlampe

LED Lenser Logo
Als LED Lenser Lichtblogger wurde ich ausgesucht*, die neue NEO Stirnlampe einmal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Die LED Lenser Neo ist eine Kopf- / Stirnlampe, die es zu einem ziemlich niedrigen Preis ab sofort im Handel gibt. Das das namens gebende Neo auch gerne Neon heißen könnte, erkennt man auch direkt daran, wenn man sich die 5 verschiedenen Farben (NEO Yellow, NEO Pink, NEO Orange, NEO Green und NEO Blue) einmal genauer anschaut.

Nun aber mal etwas genauer zu der Lampe:
Die Neo kommt in einem kompakten & kleinen, aber sehr auffälligen, Paket und ist sofort einsatzbereit, da die erforderlichen Batterien schon eingesetzt mitgeliefert werden..
Außer der Kopflampe selbst sind noch eine Kurzanleitung und eine allgemeine Produktübersicht in der Verpackung zu finden.

LED Lenser Neo und Verpackung
LED Lenser Neo und Verpackung

Die NEO überzeugt schon beim ersten Aufsetzen durch Ihr geringes Gewicht (nur 54 Gramm ohne Batterien und nur 70 Gramm mit Batterien) auf der Stirn und ist daher fast überhaupt nicht zu spüren und man vergisst tatsächlich ziemlich schnell, dass man sie überhaupt trägt.
Das Stirnband ist wie immer bei den LED LENSER Kopf-/ Stirnlampen extrem gut verarbeitet und lässt sich angehhem tragen und hinterlässt auch nach längerer Zeit keine Druckstellen. Auch die Verstellbarkeit ist wie immer gut gelöst und geht wirklich Ruck Zuck.

Aber kann in einem so kleinen Gehäuse wirklich auch eine helle Leuchte stecken?

LED Lenser Neo LED
LED Lenser Neo LED

Ja, das geht. Die LED leistet für diese Größenordnung unglaubliche 90 Lumen, was wesentlich mehr ist, als ihr in vielen anderen kleinen Spielzeuglampen erhalten könntet.
Diese Lichtleistung reicht für ein knapp 10 Meter weit ausgeleuchtetes Feld vor euch.
Ja, richtig! Feld!
Denn die LED wurde so fokussiert, das sie eben nicht den üblichen kleinen Leuchtpunkt vor euch auf den Boden zaubert, sondern eher ein großes rechteckiges Feld, was sich am ehesten mit dem Begriff Kinoleinwandartiges Lichtbild bezeichnen lässt. Halt ein großes Feld im allseits bekannten 16:9 Format. Das ist meiner Meinung nach ein echter Pluspunkt, da man so auch Dinge am Wegesrand deutlich besser erkennen kann, was ja besonders beim Joggen oder Radfahren im Dunkeln einige große Vorteile mit sich bringt.
Die Stirnlampe kann entweder mit ganz normalen AAA Batterien genutzt werden oder, wenn ihr etwas umweltschonender zu Gange gehen wollt, natürlich auch mit Akkus.

Anwendung:
Da die Neo über verschiedene Leuchtmodi verfügt könnt Ihr schnell und einfach über den einzigen Knopf, das für euch passende aussuchen. Die einzelnen Varianten, bei LED Lenser Smart Licht Technology 3 genannt, sind folgende:

  • 1x drücken: Die weiße Front LED leuchtet mit voller Lichtstärke von 90 Lumen
  • 2x drücken: Die weiße Front LED leuchtet mit voller Lichtstärke von 90 Lumen & die rote LED am Akkupack blinkt
  • 3x drücken: Die weiße Front LED leuchtet mit gedimmter Lichtstärke von 20 Lumen & die rote LED am Akkupack blinkt
  • 4x drücken: Die weiße Front LED blinkt mit gedimmter Lichtstärke von 90 Lumen & die rote LED am Akkupack blinkt
  • 5x drücken: alle LEDs werden wieder ausgeschaltet
Vorne hell und weiß, hinten gedimmt rot
Vorne hell und weiß, hinten gedimmt rot

Mein Fazit:

Für alle, die draußen und vor allem auch in der Dunkelheit, etwas unternehmen oder sich sportlich betätigen, ist die LED Lenser Neo sicherlich eine Empfehlung. Da sie für einen Preis von 29,90€ erhältlich ist (unter anderem im LED Lenser Online Shop) macht Ihr damit sicherlich auch nichts verkehrt.

*: Im Rahmen der Lichtblogger Kampagne habe ich die LED Lenser Neo kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Meine Erfahrungen und Testdetails wurden dadurch aber nicht beeinflusst.