Archiv der Kategorie: #bloggenmitherz

Alles rund um den #bloggenmitherz Workshop auf Borkum

Mein digitales Poesiealbum – Macht mit!

Poesiealben, klingelt es da bei euch?
In der Grundschule verging kaum ein Tag, an dem man nicht ein neues zugesteckt bekommen hat.
Ein Bildchen, ein paar Sticker und langes Grübeln über aus heutiger Sicht ganz simple Fragen waren die Konsequenz.
Und dann wurde hin und hergetauscht bis man endlich alle Mitschüler, Lehrer, Hausmeister, Polizisten etc etc abgeklappert hatte.

Da das ganze sooooo lang her ist und wir beim #bloggenmitherz Workshop auch das Thema „Wer liest mich eigentlich“ besprochen haben, dachte ich mir, man könnte das ganze doch auch einfach mal in die heutige Zeit hineinholen.
Daher hab ich hier mal ein kleines digitales Poesiealbum mit Hilfe von Google Formulare zusammengebastelt und bin wirklich sehr sehr gespannt darauf, wer sich dort so alles einträgt.

Nachher bekomme ich zwar keine bunten Sticker sondern nur eine Tabellenauswertung zu sehen, aber Informationen sind ja Informationen, egal in welcher Form.

Vielleicht kommt ja noch der ein oder andere bisher von mir bisher völlig vernachlässigte Tipp zustande.
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Internet trifft Insel – #Bloggenmitherz #8

Nachdem es hier in den letzten Tagen ja vermehrt und ausgiebig um die „digitalen“ Inhalte des #bloggenmitherz Workshops ging, stelle ich heute ganz einfach und ziemlich unkommentiert meine gebastelten / geklebt / geschnittenen Ergebnisse zur Schau.
Ja, da ist noch Potential nach oben. Aber ich würde behaupten das darin mehr Kreativität versteckt ist, als mir all meine Kunstlehrer jemals zugetraut haben.
Daher, Vorhang auf:

Internet trifft Insel – #Bloggenmitherz #7

Nach einer viel zu kurzen Nacht erreichten mich schon früh am morgen per Twitter von Dani die ersten Wasserstandsmeldungen aus der Jugendherberge:


Also machte auch ich mich auf den Weg ins Bastelglück.
Doch vor den Spaß wurde ja die Arbeit gesetzt, daher begann für uns alle der Sonntag mit einem kleinen Vortrag zum Thema „Impressum / Datenschutzerklärung“, der von Nele gehalten wurde.
Hier wurden Erfahrungen ausgetauscht, Tipps gegeben und auch die ein oder andere überzeugt, sich doch etwas genauer mit der Materie zu beschäftigen.

Nach diesem eher theoretischen Teil ging es dann daran, den Logbüchern den letzten Schliff zu geben. Es wurde wieder geklebt, geschnitten und und und. Besonders die doch sehr zahlreich vertretenen TeilnehmerINNEN kannten quasi gar kein Halten mehr.
Nachdem dann alle quasi letzte Hand angelegt hatten, ging es endlich wieder digital weiter.

Die Blogkritik stand von der Tür. Fünfergruppen wurden gebildet und in den Gruppen wurde nach und nach jeder Blog unter die Lupe genommen. Das schwierigste daran war, dass man sich eigentlich 10 Minuten lang selbst gar nicht äußern sollte, obwohl das in meiner Gruppe jetzt nicht so unbedingt geklappt hat.

Mein Blog hat übrigens dank der Blogkritik jetzt einen anderen Header („Weniger Gold!“) und ein helleres Grau als Akzentfarbe bekommen („Nicht so schwarz und maskulin!“). Für die Denkanstöße in diese Richtung bin ich Katja, Debbie, Bine & Neni sehr dankbar!

Auch ist den anderen direkt aufgefallen, dass es in meinem Blog, der sich ja durchaus um Borkum dreht, überhaupt keine Borkum Kategorie gibt. Das konnte ich natürlich so nicht weiterbestehen lassen und daher präsentiere ich jetzt Borkum bei Chris87.de.
Diese ganze Blogkritik war eine wunderbare Erfahrung und so etwas sollte man tatsächlich öfter einmal machen.

Im Anschluss daran wurden endlich die liebevoll erstellten Logbücher bewertet und eben diese Wahl gewann Julia von Life is banalogue. Meiner Meinung nach übrigens auch völlig zu Recht. Es gab zwar viele gute, einige sehr gute Ergebnisse aber Ihre Fotochallenge hat das Luv und Lee Motto am besten umgesetzt.
Nach einer kurzen Abschlussrunde, bei der es viel verdientes Lob für die beiden Organisatorinnen Sandra & Katja gab, machte sich die ganze Truppe auf den Weg zum Fährhafen, wo die Helgoland schon wieder darauf wartete, geentert zu werden. Letzte Fotos wurden geschossen, Ballons dem Himmel entgegen geworfen und das war dann auch schon das Ende von 3 wunderbaren Tagen #bloggenmitherz.


Ich kann abschließend nur sagen, dass es wirklich ein wunderbares Erlebnis war, ich viele nette neue Leute kennengelernt habe und vorallem die Anzahl der von mir regelmäßig besuchten Blogs in der Zukunft wohl in die Höhe steigen wird.
Desweiteren danke ich Debbie noch einmal ganz herzlich für die Idee mit BorkumerBastelBube.tk

Bilder von meinen Bastelergebnissen gibt es übrigens morgen 🙂 Also dran bleiben!

Internet trifft Insel – #Bloggenmitherz #6

Und weiter geht es mit dem kleinen Rückblick auf das vergangene Wochenende.

Nachdem alle wohl behalten aus dem Wattenmeeer zurückgekommen waren und sich „Bertus“ auf seinen Roller geschwungen hatte, ging es wieder an meine absolute Lieblingsbeschäftigung:
Es wurde gebastelt, gebastelt und nochmal gebastelt.
Da ich immerhin im Watt so etwas wie eine Art Inspiration hatte, konnte ich tatsächlich auch die ersten 2 Seiten des zu gestaltenden Logbuchs, nämlich die der Fotochallenge, in Angriff nehmen. Da die Firma Canon so freundlich war, uns einige ihrer Fotodrucker zur Verfügung zu stellen (Danke dafür! #canonmitherz ) konnte ich schnell die dafür gedachten Bilder ausdrucken und auf die schon am Vorabend im Schweiße meines Angesichts ausgeschnittenen Blätter kleben.
Von so viel übersprudelnder Kreativität selbst von mir überrascht, konnte ich förmlich gar nicht mehr aufhören zu drucken und zu kleben.
Als dann aber Nele und Bine ankündigten noch etwas das Umland erkunden zu wollen, setzte sich das Testosteron in meinem Körper durch und schneller als ich denken konnte, saß ich auch schon auf meinem Fahrrad.

DGzRS Seenotkreuzer Alfried Krupp
DGzRS Seenotkreuzer Alfried Krupp

Da die Borkumer Jugendherberge ja im Ortsteil Reede liegt, gibt es dort auch tatsächlich so einiges zu sehen und zu entdecken. Wir machten uns also auf und erreichten als erstes den sogenannten Burkana Hafen / Schutzhafen. Dort liegen unter anderem das Feuerschiff Borkumriff sowie der DGzRS Seenotkreuzer Alfried Krupp vor Anker.
Feuerschiff Borkumriff
Feuerschiff Borkumriff

Nach einigen geknipsten Fotos dort fuhren wir weiter zum Yachthafen Port Henry um natürlich auch dort ein paar weitere Bilder zu machen. Hier und da dort wurde angeblich auch die ein oder andere zu weiteren Ideen für die Fotochallenge angeregt munkelt man.
Nach einem großen Schlenker durch das alte Bundeswehrgelände und den Fährhafen kamen wir dann auch genau pünktlich zum „Grundkurs Photoshop“ wieder im Seminarraum an.
Zu diesem Kurs braucht man nicht viele Worte verlieren, denn Sandra hat Katjas Vortrag ganz gut auf den Punkt gebracht:

Obwohl ich mich eigentlich sehr auf die nun doch wohlverdiente Pizza gefreut hatte, hatte ich nicht wirklich genug Motivation um die in Aussicht gestellte Wartezeit von gut 1,5 Stunden auf mich zu nehmen. Daher schloss ich mich der Gruppe an und so gab es Spätzle und Kroketten vom Küchenteam der Jugendherberge Borkum.

Als dann alle gesättigt wieder den Seminarraum betraten fing der letzte Teil des Samstags an. Und, wer hätte es gedacht, es hieß wieder basteln.
Erneut tobte die Schlacht am Papierbüffet, den es wurden weiter Papiere, Sticker, Kleber, Bänder, Schleifchen, Herzchen, Fotos und so weiter zusammengesucht, geklebt und verarbeitet.
Da mir der ganze Tag doch ein wenig in den Knochen steckte, machte ich mich mit dem „hervorragenden“ Borkumer Nahverkehr auf den Rückweg:

Hier noch ein paar Bilder der Hafenexkursion am Samstagnachmittag:

Und was uns am Sonntag dann noch alles erwartete, erfahrt ihr dann morgen gegen 12.

Internet trifft Insel – #Bloggenmitherz #5

Genug gebastelt und die Finger zusammengeklebt, ab ging es an die frische Luft!
Und wenn man in der Nähe des Weltnaturerbe Wattenmeer in der Jugendherberge Borkum ist, was liegt da Näher als diesen absolut einzigartigen Mikrokosmos einmal genauer unter die Lupe bzw. die Füße zu nehmen!
Unsere beiden Organisatorinnen hatten uns dafür eine Tour bei dem, meiner Meinung nach, besten Wattführer Borkums gebucht. Albertus „Bertus“ Akkermann, bekannt aus einigen NDR und ZDF Beiträgen, sang schon mit Ina Müller zusammen im Borkumer Watt und hatte auch für uns sein Schifferklavier mitgebracht, so dass die Vorfreude minütlich stieg.
Schnell die Schuhe ausgezogen und schon ging es los, hinein in einen für viele völlig unbekannten Lebensraum:

Wattenmeer - Oh Watt'n'Meer
Wattenmeer – Oh Watt’n’Meer

Nachdem die ersten Watttypischen Leckereien zur Freude der anwesenden Foodblogger besprochen wurden, hatte ich die zweifelhafte Ehre einen Happen vom Strand-Beifuß zu kosten. Diese kleine aber feine Pflanze hat die Eigenschaft die Geschmacksnerven für knapp 8 Stunden zu betäuben. Was allerdings gegen den sehr bitteren Geschmack, der beim Kauen entsteht, leider nur begrenzt hilft…
Aber es ging weiter und immer tiefer ins Watt hinein, vorbei an Prielen, Schlicklöchern und kleinen Sandbänken. Spontan wurden kleine Zwischenstopps eingelegt und die Bewohner des Watts in Augenschein genommen. Kleine Krebse, springende Schwertförmige Scheidenmuscheln und Herzmuscheln, die sich selbstständig wieder im Watt vergraben gab es zu entdecken.
Hier einmal die Herzmuscheln im Video:

Und da Albertus Akkermann auch unter dem Begriff „Der singende Wattführer“ bekannt ist, ließ er es sich natürlich auch nicht nehmen, uns immer wieder Kostproben seiner Werke zu Ohren kommen zu lassen (und merke: Nicht alles gibt es auch bei Triangel).
Hier mal knappe 1,5 Minütchen von einem selbstkomponierten Lied extra und exklusiv für euch mitgefilmt:

Nach einer großen Runde durch das Watt kamen wir dann einem der Schlicklöcher an, die „Bertus“ schon zu Beginn erwähnt hatte. Von außen wirkt es doch noch recht unscheinbar, aber beim betreten merkt man doch deutlich, dass es den Treibsand aus altbekannten Kindercartoons tatsächlich gibt. Ich hatte auch hier die Ehre, das „Versuchskaninchen“ zu spielen und so sah das ganze dann aus:

Ich Im Watt
Ich Im Watt

Danach wurden die Füße noch schnell im Priel abgespült, am Rasen abgetrocknet und schon ging es zurück zur Jugendherberge.

Was mich und die anderen dort erwartete, lest Ihr morgen hier, bis dahin hier noch ein paar Bilder unseres Ausflugs ins Watt:

Internet trifft Insel – #Bloggenmitherz #4

Hui, und so schnell sind 3 wunderbare und pickepacke volle Tage schon wieder vorbei. Eben kam es mir noch so vor, als wären die „Europäer“ grade erst von der Fähre geklettert und nun sind sie vor einigen Stunden schon wieder auf die Helgoland geklettert und haben die Rückreise nach Emden angetreten.
Aber eins nach dem anderen…

Der Samstagvormittag stand ganz im Zeichen der gelebten Diskussion.
Das Thema „Was von der Herzensbloggerei übrig blieb“ wurde fleißig besprochen und es gab viele ähnliche Meinungen zu hören aber auch neue Impulse und Ideen traten zu Tage.
Sandra versuchte uns dann auch einmal die andere Seite der Herzbloggerei näher zu bringen. Nämlich die Welt der Marketingmenschen und PRler. Fantastisch visualisiert durch das folgende Foto:


Direkt im Anschluss stieg Katja ein, bei Ihr ging es um die Frage „MediaKit – Was ist das und warum sollte ich so etwas haben“. Auch hier gab interessante Einblicke in die Materie und zusätzlich gleich noch einen kleinen, total analogen Leitfaden mit an die Hand, welchen die Bine doch direkt mal digitalisiert hat:


Dann wurde noch ein wenig für die Logbücher gebastelt, ja wirklich GE-BAS-TELT!
Da ich die Rolle des Quotenmannes eingenommen hatte, war mir ja durchaus bewusst auf was ich mich einlasse. Aber da Schere, Kleber und vor allem die Kombination von beidem schon zu meinen Schultagen absolut nicht zu meiner Stärke zählten, stand ich nun vor meiner mit Abstand größten Herausforderung des Wochenendes. Es sollte also ein Logbuch entstehen, gefüllt mit Erinnerungen, Gedankenspielen und allem, was uns an diesem Workshopwochenende begleitete.
Ich gab mir große Mühe, die liebevoll von Bina vorbereiten Memorybooks nicht direkt völlig zu verhunzen und überhaupt erst einmal einen Geistesblitz zu haben. Und ganz ehrlich gesagt, spontan geforderte Kreativität gehört scheinbar wirklich nicht zu meinen Stärken. Zumal das in großer Vielfalt vorhandene Material es mir auch wirklich nicht leichter machte. Und so rannten die Zeiger der Uhr weiter und weiter und am Ende der ersten Bastelzeit angekommen, hatte ich es immerhin geschafft, einen Bogen Papier in die gewünschte Größe zu zerschneiden. Wenn auch mit einer Schneidemaschine 🙂

Nach dieser völligen kreativen Erschöpfung ing es auch schon mit Albertus Akkermann ins Watt. Doch dazu gibt es dann morgen mehr…